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Zwischennationale Eintracht verstärkt sich

In Tashkent fand die siebte Sitzung der Usbekisch-deutschen Regierungskommission für Fragen der Deutschen, die in der Republik Usbekistan leben. Daran nahmen Vertreter von Ministerien und Behörden der beiden Länder, die für innere und auswärtige Angelegenheiten, für die Bereiche Kultur und Sport, Arbeit und sozialen Schutz zuständig sind, teil.

Beim Treffen betonte der stellvertretende Minister für Innere Angelegenheiten der Republik Usbekistan, der Kopräsident der Regierungskommission B. Kurbanov, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland in vielen Bereichen entwickelt.

Im Verlauf der Gespräche wurde hervorgehoben, dass in Usbekistan ein besonderes Augenmerk auf die Stärkung des Friedens, der Freundschaft und zwischennationaler Eintracht gelegt wird. In Usbekistan leben mehr als 130 Nationen und Völker in einer Atmosphäre der Freundschaft und Harmonie.

Geschaffen sind breite Bedingungen für die Erhaltung und Entwicklung die Sprache, Kultur, Bräuche und Traditionen der Vertreter aller Nationen und Völkerschaften. Das Republikanische internationale Kulturzentrum,, gestiftet 1992 auf Initiative des Präsidenten des Landes, ist von grosser Bedeutung in dieser Richtung.

Die in beiden Ländern fungierende Freundschaftsgesellschaften “Usbekistan-Deutschland” und “Deutschland-Usbekistan”, sowie das Deutsche Kulturzentrum “Wiedergeburt” in Taschkent leisten einen würdigen Beitrag zur weiteren Entwicklung der Freundschaft und kulturgesellschaftlichen, aufklärerischen Beziehungen zwischen unseren Völkern.

Bei der Sitzung wurde darauf hingewiesen, dass die Freundschaftsgesellschaft “Usbekistan-Deutschland” durch Durchführung verschiedener Foren und Konzerte, Organisierung von Fernseh-und Radiosendungen, Ausstellungen zur breiten Informierung der Einwohner von Deutschland über unser Land beiträgt. Ihr ständiger Partner ist die Freundschaftsgesellschaft “Deutschland-Usbekistan” in Bonn. Es fungiert ständig zwischen ihnen ein Delegationsaustausch . Dank gegenseitiger Reisen können unsere Völker über einander mehr wissen, was als ein wichtiger Faktor der Entwicklung bilateraler Beziehungen dient.

In der Veranstaltung wurde hervorgehoben, dass die medizinisch-sozialen Zentren, die praktischer Ergebnis der Zusammenarbeit der Gesellschaft für Rothalbmond von Usbekistan, des Deutschen Roten Kreuz, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sind, zur allseitige Unterstützung von in Usbekistan lebenden Vertretern verschiedener Nationen dienen. Von solchen Zentren wurden den Einwohnern medizinische und soziale Hilfe geleistet, darunter auch den Deutschen.

“Ständige Durchführung solcher Foren zeugt von der sukzessiven Entwicklung der Beziehungen zwischen Usbekistan und Deutschland. Es ist erfreulich, dass in Usbekistan Frieden und Stabilität, zwischennationale Eintracht herrschen. In Usbekistan verhält man sich mit Respekt zu Traditionen und Sitten der Vertreter aller Nationen und Völkerschaften, darunter auch des deutschen Volkes. Geschaffen sind alle Bedingungen für ihr freies Leben, Ausbildung, Arbeit, Entwicklung ihrer kreativer Fähigkeiten und Potentiale. Wir sind für weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit Usbekistan in allen Bereichen, insbesondere, der Wissenschaft, in kulturpolitischen und humanitären Richtungen”, sagte Hartmut Koschyk, Beauftragter der Bundesregierung für Fragen der Aussiedler und nationaler Minderheiten der Bundesrepublik Deutschland, Kopräsident der Regierungskommission.

Besprochen wurden in der Sitzung die Fragen, die mit der allseitigen Unterstützung der Deutschen in Usbekistan, der Weiterentwicklung der kulturgesellschaftlich-aufklärerischen, medizinisch-sozialen Zentren, sowie des weiteren Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich Kultur, Wissenschaft, Bildung und Technik.

Quelle: UzA