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Perspektiven der Investitionszusammenarbeit werden ausgebaut

Auf Initiative des Präsidenten Islam Karimov fand in Taschkent das internationale Investitionsforum statt.

Am Forum nahmen 560 Vertreter ausländischer Firmen und Kompanien aus 33 Ländern der Welt, Investmentfonds und Banken sowie die Weltbank, der Internationalen Finanz-Corporation, der Asiatischen Entwicklungsbank und anderer angesehenen internationale Wirtschafts- und Finanzinstitutionen, Wissenschaftler und Experten teil.

Bei der Eröffnung des Internationalen Investitionsforums hielt der erste stellvertretende Ministerpräsident der Republik Usbekistan Rustam Azimov eine Rede.

Als Ergebnis der umgesetzten Reformen im Bereich der Entstaatlichung und Privatisierung in den letzten 20 Jahren wurden in Usbekistan mehr als 31 tausend Objekte an private inländische und ausländische Unternehmen übereignet. Das ermöglichte für eine kurze Zeit nicht nur die führenden Bereiche technologisch komplett ausstatten, um die Wirtschaft in Usbekistan weniger energieintensiv, wettbewerbsfähiger und effizienter zu machen, sondern auch ihr Exportpotenzial zu erhöhen. Dabei wurde die Struktur der Exporte von den Rohstoffen bis zur Zulieferung der fertigen Produkte mit hohem Mehrwert konsequent verändert.

Vize-Präsident der Weltbank, Cyril Muller, der Generaldirektor der Asiatischen Bank für Entwicklung Juan Miranda, der erste stellvertretende Minister für Industrie, Handel und Naturbodenschätze der Republik Korea Lee Hwan Sop, Vize-Präsident der IFC, Dimitris Tsitsiragos, der Sondervertretr der EU für Zentralasien Peter Burian u.a. würdigten die Errungenschaften von Usbekistan in den Entwicklungsjahren, und wiesen auf das hohe Tempo des Wachstums des BIPs auf, das im Laufe von elf Jahren jährlich auf Niveau von über acht Prozent erhalten bleibt, sowie dynamische Entwicklung der Industrie und Dienstleistungsbereiche, Erhöhung des Lebensstandards.

Gezeigt wurde der Videofilm, der über das Wirtschafts- und Investitionspotential von Usbekistan erzählt, sowie Ermäßigungen und Präferenzen für ausländische Investoren geschaffen sind.

Im Forum wurde darauf hingewiesen, dass in diesem Jahr in Usbekistan Maßnahmen zur Entwicklung moderner Strategien und Vervollkommnung des bestehenden Praktikums der Privatisierung angenommen wurden. Präsident Islam Karimov hob in der Sitzung des Ministerkabinetts hervor, dass die wichtigste vorrangige Aufgabe die Beseitigung von allen Hindernissen und Einschränkungen bei der Tätigkeit des Privatunternehmens, die Bereitstellung voller Freiheit für Privateigentum ist. Davon hängen die weitere stabile Wirtschaftsentwicklung und Perspektive für die Entwicklung Usbekistans, das Niveau und die Lebensqualität der Bevölkerung ab.

Angenommen wurden der Präsidialerlass "Über die Maßnahmen zur Gewährleistung des zuverlässigen Schutzes des Privateigentums, des kleinen Unternehmens und Privatunternehmertums, zur Beseitigung von Hindernissen für ihre beschleunigte Entwicklung" vom 15. Mai 2015 und das Gesetz der Republik Usbekistan "Über die Eintragung von Änderungen und Ergänzungen in die einigen Gesetzgebungsakte der Republik Usbekistan, die auf den weiteren Ausbau des zuverlässigen Schutzes des Privateigentums, der Subjekte der Unternehmen, die Beseitigung von Hindernissen für rasche Entwicklung gerichtet sind" vom 20. August 2015.

Angenommen wurden der Präsidialerlass "Über die Maßnahmen zur Gewährleistung des zuverlässigen Schutzes des Privateigentums, des kleinen Unternehmens und Privatunternehmertums, zur Beseitigung von Hindernissen für rasante Entwicklungsbeschleunigung" vom 15. Mai 2015 und das Gesetz der Republik Usbekistan "Über die Einführung von Änderungen und Ergänzungen zu einigen Gesetzgebungsakten der Republik Usbekistan, die auf den weiteren Ausbau des zuverlässigen Schutzes des Privateigentums, der Subjekte der Unternehmen, die Beseitigung von Hindernissen für rasante Entwicklungsbeschleunigung gerichtet sind" vom 20. August 2015.

Außerdem wurde am 28. April 2015 die Verordnung des Präsidenten Islam Karimov "Über Maßnahmen zur Steigerung von Anteil und Wert des Privateigentums in der Wirtschaft" verabschiedet, die grundlegende Reduzierung der Präsenz des Staates in den Sektoren und Bereichen der Realwirtschaft, den Übergang ins Privateigentum 1247 Unternehmen und Objekte vorsieht.

Während der Umsetzung des angenommenen Programms wird sich eine besondere Aufmerksamkeit auf die Beteiligung von ausländischen Investoren in diesen Prozessen konzentriert.

„Unser Unternehmen hat im Jahr 2009 einen Vertrag mit AG "Uzavtosanoat" um ein Joint Venture «JV MAN Auto - Usbekistan» in Usbekistan für die Herstellung und Wartung von schweren Fahrzeugen zu schaffen, unterzeichnet. Das Autowerk erweitert konsequent der Umfang der Produktion und in diesem Jahr den fünftausendsten LKW. Heute bildet die Modellreihe der Lastkraftwagen und Spezialfahrzeuge mehr als 40 Positionen, aber wir wünschen noch mehr zu tun. Die breiten Möglichkeiten, die der Staat zu unserer Verfügung stellt, benutzen wir effektiv und haben wir ein Muster des Stadtbusses Lion, der jetzt in Taschkent auf dem Prüfstand steht, erzeugt. Bald werden wir ein neues Modell des touristischen Busses herzustellen“, sagte der regionale Leiter in den zentralasiatischen Ländern der Kompanie «MAN Truck & Bus AG» Jan Kohlmayer (Deutschland).

„Die Coorporation «General Motors» erreichte gemeinsam mit der AG „Uzavtosanoat“bedeutende Fortschritte auf dem usbekischen Markt. Zurzeit hat die AG „GM Uzbekstan“ drei Werke in Andijan, Choresm und Tashkent. Hier werden 10 Automodellen hergestellt, dieses Jahr kommt das neue Modell „Labo“. Sobald in Usbekistan alle Rahmenbedingungen für Geschäftsbedingungen da sind, setzen wir die Ergänzung der Reihe unserer Produkte“, sagte Präsident und der Manager-Direktor der Kompanie «GM Uzbekistan Operation», Hector Villarreal (USA).

Effektive Tätigkeit von Unternehmen und Produktionsbetrieben hängt indirekt vom System der kooperativen Verwaltung. Ihre Entwicklung in Usbekistan ist mit der Privatisierung von staatlichen Betrieben durch Umwandlung in die AG eng verbunden. Letzte Jahre wurden über 31 tausend staatliche Betriebe privatisiert, heute gibt es ca. 1,2 Millionen Aktionären.

Die weitere Verbesserung der kooperativen Verwaltung der AG ist eine wichtige Richtung der Entwicklung von Wirtschaftsreformen. Heute sind im Land nötige Rechtsbasis und Infrastruktur für effektives Funktionieren der Aktiengesellschaften geschaffen.

In Usbekistan sind seit 1994 eine Aktienbörse –der zentrale Depositar, über 100 Investitionsinstituten (Broker, Berater, Manager von Kompanien u.a.). In der Studie für Entwicklung der kooperativen Verwaltung in Entsprechung mit Standards der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wird betont, dass die Gesetzgebung von Usbekistan im Vergleich zu ähnlicher Gesetzgebung in den Ländern mit der Übergangswirtschaft eine zukunftsträchtige Grundlage für Entwicklung der Praxis der kooperativen Verwaltung schafft.

Als Ergebnis angenommener Maßnahmen zur Verbesserung der gesetzgebenden Basis stieg Usbekistan 2014 im Rating der Bedingungen der Geschäftsführung (Doing Business) der Weltbank auf den 18. Platz nach Kennziffer „Schutz von Minderheitsinvestoren“. Maßnahmen zur Verbesserung des Systems der kooperativen Verwaltung geben heute ihre positiven Ergebnisse. Derzeit sind in Usbekistan über 5000 Unternehmen, die unter Beteiligung der ausländischen Anlage aus 90 Ländern gegründet sind. Darunter sind auch die Unternehmen, die völlig aufgrund des ausländischen Kapitals und ausländischer Methoden der kooperativen Verwaltung gegründet sind.

Eine logische Fortsetzung von Maßnahmen wurde die präsidiale Verordnung „Über die Maßnahmen moderner Methoden der kooperativen Verwaltung in Aktiengesellschaften“ vom 24.April 2015. Diese Verordnung sieht die Erneuerung der Organisationsstruktur und Leitung in der Aktiengesellschaft mit dem Staatsanteil, Entwicklung des Gesetzbuches für kooperative Verwaltung, Übergang in den Jahren 2016-2018 zur Veröffentlichung der Berichterstattung von Aktiengesellschaften nach internationalen Standards des Audits, Gründung von Forschungs- und Bildungszentren für kooperative Verwaltung in Zusammenarbeit mit deutschen Universitäten und anderer Länder, Breite Einführung der Auswahl der Leitung der Aktiengesellschaften, darunter unter Beteiligung ausländischer Manager, Einführung zusätzlicher Steuervergünstigungen bei der Einstellung ausländischer Manager (Befreiung von Einkommenssteuern und sozialen Zahlungen) u.a. .

„Letzte zehn Jahre bin ich oft in Usbekistan und sehe immer eine reale Unterstützung des Staats für ausländische Investoren. Zum Beispiel wurde vor kurzem der Gas- und Chemiekomplex Ustyurt auf der Basis des Vorkommens in Usbekistan fertiggebaut, an dem wir beteiligt waren. Der Wert des Baus betrug fast vier Milliarden Dollar. Dieses Werk wird den Erdgas verarbeiten, Poläthylen verschiedener Dichte, Polypropylen und andere Produkte herstellen“, sagte Präsident der Kompanie «Lotte Chemical» Ho Su Jong (Südkorea).

In den einzelnen Sektionen des Forums wurden über die Investitionsmöglichkeiten im Energiebereich, Maschinenbau, Informations- und Kommunikationstechnologien, Produktion von Konsumwaren, Internationale Tourismus, Verbesserung des Geschäftsmilieus und Investitionsklimas für Heranziehung des ausländischen Kapitals zur Privatisierung und Realisierung zukunftsträchtiger Investitionsprojekte diskutiert. Dabei wurden auch konkrete Privatisierungsobjekte präsentiert.

Ausländische Teilnehmer äußerten ihr Interesse an der Zusammenarbeit mit Usbekistan, wobei sie das günstige Investitionsklima hervorhoben. Das ist eine wichtiger zusätzliche Anregung für Entwicklung und Vertiefung von Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Partnern.

Es fand eine Briefing für Journalisten zu Ergebnissen des Forums statt. Es wurde betont, dass im Rahmen des Forums über 100 Abkommen und Memoranden im Wert von 12,4 Milliarde Dollar unterzeichnet wurden. ES wurde auch darauf hingewiesen, dass die Verhandlungen auch über die anderen Investitionsprojekte weitergehen.

Im Ganzen ermöglichte das Investitionsforum den ausländischen Investoren, gegenseitig vorteilhafte Geschäftsbeziehungen zu erweitern, für Entdeckung des zukunftsträchtigen und dynamisch entwickelnden Markts von Usbekistan neue Möglichkeiten zu öffnen.

Quelle: UzA