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Wiederaufbauarbeiten in Syrdarya sollen bis zum 1. September abgeschlossen sein.

Wie schon berichtet wurde, ist der Sardoba-Staudamm (Syrdarya Gebiet) am 1. Mai 2020 teilweise kollabiert. Infolge dieser Notsituation wurden 2570 Häuser und 76 Wohnbauten in den Bezirken Sardoba, Mirzaabad und Akaltyn zerstört. Außerdem wurden 1781 Häuser und 52 Wohnbauten teilweise überflutet. 70 Sozial-, Produktions- und Dienstleistungseinrichtungen, rund 20.000 Hektar agrarwirtschaftliche Flächen, 828 Kilometer Verkehrs-, Strom- und Telekommunikationsnetzwerke sowie Gas- und Wasserleitungen wurden dabei ebenfalls teilweise komplett zerstört.

Der Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev hat die betroffenen Gegenden bereits vier Mal besucht und die dort angesiedelten Einwohner gesprochen und sich mit dem Ablauf von Wiederaufbauarbeiten vertraut gemacht.

Das Staatsoberhaupt veranlasste nicht nur den Wiederaufbau der betroffenen Regionen, sondern auch die Verbesserung der Lebensumstände der lokalen Bevölkerung.

In betroffenen Regionen werden neue Wohnungen, soziale Einrichtungen gebaut sowie neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die Bau- und Reparaturarbeiten von Wohnungen, Instandsetzung der Infrastruktur und der landwirtschaftlichen Flächen in der Region sowie die Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit laufen auf Hochtouren.

Es werden unter anderem 3 neue Wohnviertel mit 66 mehrgeschossigen Wohnhäusern mit 2640 Wohnungen in den Bezirken Sardoba, Mirzaabad and Akaltyn für Bewohner gebaut, deren Häuser wegen kompletter Zerstörung nicht mehr bewohnbar geworden sind.

Die Kosten für Reparatur- und Neubauarbeiten werden vom Staat übernommen. Dabei bleiben Grund und Boden der zerstörten Wohnhäuser im Besitz deren Eigentümer.

Um die von Dammbruch betroffenen Einrichtungen in Syrdarya wiederherzustellen, kamen 305 Teams von Bauunternehmen und etwa 12.000 Bauherren aus allen Regionen Usbekistans.

Bei dem letzten Besuch des Staatspräsidenten Shavkat Mitziyoyev in der Region, am 15. Mai, wurde erster Grundstein für ein neues Massiv in Dustlik-Mahalla des Sardoba-Bezirks gelegt. Hier werden 37 mehrstöckige Häuser mit 1480 Wohnungen gebaut.

Bis zum 1. September können die betroffenen Einwohner ihre neuen bzw. renovierten Wohnungen beziehen.

Quelle: Nachrichtenagentur „Dunyo“