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Video-Konferenz mit den Vertretern der Europäischen Union

Im Rahmen der Umsetzung des Projekts 53 der Europäischen Union „Stärkung der nationalen Rechtsbasis und Durchführung der spezialisierten Bildung für biologischen Schutz und biologische Sicherheit in Ländern von Zentralasien“ fanden zwei Video-Konferenzen statt.

Da wurden die Fragen wie Lieferung von zwei Mobillaboren, sowie Bedarf der Republik Usbekistan zu Eindämmung und Kampf gegen die COVID-19 besprochen.

An der Veranstaltung waren Staatliches Komitee für Industriesicherheit der Republik Usbekistan, Regionale Sekretariat des Zentrums für führende Erfahrung zur Verringerung von Risiken mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen in Zentralasien, Institut für Virologie der Europäischen Union, Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (Deutschland) und Internationales wissenschaftlich-technisches Zentrum (Kasachstan), internationale Organisationen und nationale Koordinatoren der Partnerländer von Zentralasien vertreten.

Im Laufe der Gespräche äußerte der Regionale Sekretariat ihre große Hoffnung auf baldige Lieferung von zwei Mobillaboren vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr im Rahmen des Projekts 53. Die Vertreter des Instituts für Virologie informierten die Leiter des Projekts über den Bedarf an Schulung, um die Mobillaboren bedienen zu können. Sie wiesen auch auf den Bedarf an Anlagen bei der Laborarbeit im Kampf gegen COVID-19 hin.

Otabek Qosimov, Nationaler Koordinator der Republik Usbekistan, Leiter der Inspektion für Aufsicht der Ausführung des Übereinkommens über das Verbot chemischer und bakteriologischer Waffen des Staatlichen Komitees für Industriesicherheit erzählte in seinem Vortrag über die Notwendigkeit der Lieferung ultravioletter Anlagen mit den Xenon-Blitzlampen in die Republik Usbekistan, um die planmäßige und Notfall-Desinfektion der Luft und offener Flächen von Gebäuden im Rahmen der von der EU zugewiesenen Finanzhilfe zu realisieren.

Von der Europäischen Union wurden ca. 700 tausend Euro für den Kampf gegen die Coronavirus-Infektion in Partnerländern von Zentralasien zugewiesen.

Zum Schluss der Veranstaltung vereinbarten sich die Teilnehmer, im Rahmen der baldigen Implementierung des Projekts 53 eine intensive Arbeit zu führen und die regionale Zusammenarbeit auszubauen.

Es ist zu erwähnen, dass das Projekt 53 auf die Erhöhung der Informiertheit über die Wichtigkeit der Fragen der Biosicherheit und Bioschutz sowie auf die Förderung der nationalen und regionalen Zusammenarbeit zu diesen Fragen gerichtet.

Pressedienst des Staatlichen Komitees für Industriesicherheit