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Das 18. Regionaltreffen der nationalen Behörden des asiatischen Raums hat stattgefunden

Wie der Pressedienst des Staatlichen Komitees für Industriesicherheit der Republik Usbekistan mitteilte, fand das 18. Regionaltreffen von nationalen Behörden der asiatischen Länder im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit über das Verbot chemischer Waffen statt. Organisiert wurde das Treffen von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (Niederlande). Daran nahmen die nationalen Behörden für Aufsicht der Ausführung des Übereinkommens teil.

Am 18. Regionaltreffen nahmen die Vertreter von 27 Staaten teil. Seitens der Republik Usbekistan beteiligte sich Otabek Kasimov, der Leiter des nationalen Organs, der Leiter der Aufsichtsbehörde des Staatskomitees für Industriesicherheit für Umsetzung der Übereinkommen über das Verbot chemischer und bakteriologischer Waffen.

An der Veranstaltung machten sich die Teilnehmer mit den Verpflichtungen der Artikel 7, 10 und 11 des Übereinkommens für das Verbot chemischer Waffen vertraut. Die Teilnehmer-Staaten haben das Recht auf Unterstützung und Schutz vor chemischen Waffen sowie auf wirtschaftliche und technische Entwicklung.

Die Redner der Veranstaltung betonten, dass im Rahmen der Ausführung des Artikels 7 des obengenannten Übereinkommens Jahresbericht der Länder über gesetzgeberische Maßnahmen durch die von der OPCW gegründete Online-Plattform erfolgreich vorgestellt. Jahresberichte erfolgten von solchen Ländern wie Kambodscha, China, Zypern, Fidschi, Indien, Japan, Libanon, Malediven, Pakistan und Korea, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Thailand, Cookinseln, Föderative Staaten von Mikronesien sowie die Republik Usbekistan.

Die chemische Waffe ist eine giftige Substanz und ein giftiger Wirkstoff, die eine chemische Verbindung enthält, die dem feindlichen Personal eine Niederlage beibringt.

Eine Reihe internationaler Übereinkommen verbietet die Entwicklung, Herstellung, Besitz und Einsatz chemischer Waffen. In einigen Ländern sind jedoch zur Bekämpfung verbrecherischer Elemente und als zivile Selbstverteidigungswaffe einige Arten von tränenreizenden giftigen Substanzen (Reizstoffsprühgerät, Pistolen mit Gaspatronen) erlaubt. Außerdem verwenden häufig viele Staaten nicht tödliche giftige Substanzen zur Bekämpfung von Massenunruhen (Granaten mit giftigen Substanzen, Aerosolzerstäuber, Reizstoffsprühgerät, Pistolen mit Gaspatronen).

Es ist zu erwähnen, dass die Republik Usbekistan mit der Verordnung des Oliy Majlis der Republik Usbekistan vom 26. April 1996 Nr. 236-I das Übereinkommen von 1993 über das Verbot der Entwicklung, Herstellung, Besitz und Einsatz chemischer Waffen und deren Vernichtung ratifiziert hat.

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) ist eine internationale Organisation, die mit Unterstützung der Vereinten Nationen am 29. April 1997 nach Inkrafttreten des im Januar 1993 unterzeichneten Übereinkommens über chemische Waffen gegründet wurde. Im Jahre 2013 erhielt die OPCW den Friedensnobelpreis für ihren umfassenden Einsatz für die Vernichtung von Chemiewaffen.