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Europäische Zeitschrift schrieb über die Übung von „Jeyran“

In der Zeitschrift der EU European Security and Defence Union sind ein Interview mit Bakhtiyor Gulyamov, dem Vorsitzenden des Staatskomitees für Industriesicherheit der Republik Usbekistan, und ein Beitrag von Otabek Kasimov, Leiter der Inspektion für Aufsicht über die Erfüllung der Konvention über das Verbot von chemischen und bakteriologischen Waffen veröffentlicht.

In diesen Artikeln ging es um die kontraterroristischen Übungen gegen die chemisch-biologischen Gefahren „Jeyran“, die vom 13. bis 14.November 2019 auf dem Übungsfeld des Instituts für Zivilschutz des Ministeriums für Notsituationen der Republik Usbekistan durchgeführt waren.

Militärische Übungen wurden in Entsprechung mit dem Auftrag des Sicherheitsrates beim Präsidenten der Republik Usbekistan im Rahmen der Initiativen der EU für den Schutz vor den Auswirkungen von chemischen, biologischen sowie radiologischen und nuklearen (CBRN) Gefahren, sowie gemäß dem Nationalen Handlungsplan der Republik Usbekistan für Ausführung internationaler Dokumente im Bereich der Gewährleistung der chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Sicherheit für die Jahre 2018-2021 organisiert.

Die militärische Übung „Jeyran“ wurde zur Umfangreichsten unter den Übungen, die auf dem Gelände des Zivilschutzinstituts des Ministeriums für Notsituationen der Republik Usbekistan durchgeführt werden. Daran nahmen mehr als 250 Kämpfer von Sicherheitsbehörden und Spezialisten aus Fachabteilungen sowie internationale Experten teil. Es wurden 235 Spezialtechniken eingesetzt.

Der Übungsplan wurde von der organisatorischen Arbeitsgruppe zusammen mit der europäischen Kompanie ENCO (Polen) entwickelt und bestand aus vier logisch verbundenen Teilen.

So wurden gegenseitig verbundenes Reagieren und koordinierte Handlungen staatlicher Strukturen bei der Entstehung terroristischer Bedrohungen unter Einsatz chemischer und biologischer Stoffe demonstriert.

Darunter wurden die Möglichkeiten zur Erlangung von Informationen über die Einfuhr gefährlicher Stoffe ins Land, Verfahren zur Aufdeckung gefährlicher Güter bei der Überschreitung der Staatsgrenze und die geheime Überwachung gelernt.

Es wurden Methoden zur Identifizierung geheimer Laboren mit gleichzeitiger Organisation der Handlung des operativen Operativstabs betrachtet.

Experten haben Methoden zur Einnahme, Untersuchung und Dekontamination von Laboren, Methoden zur Identifizierung von Mittätern der Angreifer, Verfahren zur Verhinderung von Terroranschlägen in dicht besiedelten Gebieten und zur Neutralisierung von selbstgebauten Sprengkörpern vor Ort erarbeitet. Außerdem wurde ein Versuch simuliert, einen Terroranschlag im Kino eines großen Einkaufs- und Unterhaltungszentrums vorzubereiten. Dafür wurde eine Absperrung organisiert und Menschen evakuiert. Im Rahmen der Simulation eines Terroranschlags haben Experten eine Sprengstoff-Attrappe gefunden, verarbeitet, entfernt und entschärft.

Dabei wurden alle Ereignisse möglich realistisch organisiert. Deshalb wurden alle vorhandenen Kräfte und Mittel eingesetzt, einschließlich Robotik und speziell ausgebildete Hunde. An der Übung hatten auch jeweils ein Spezialist aus Afghanistan, aus der Mongolei und Kirgisistan teilgenommen.

Die Übungen wurden von den Vertretern der Organisation der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der regionalen Anti-Terror-Struktur der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, Leitern und Koordinatoren der fünf regionalen Sekretariate der Kompetenzzentren, Spezialisten aus 15 Ländern von Europa, Afrika und Asien beobachtet.

Gemäß dem Übungsplan wurden die Koordinierung und der Ablauf von Handlungen der Ministerien für innere Angelegenheiten, für Notsituationen und Gesundheitswesen, des Staatlichen Zollkomitees, der Nationalgarde, des Staatlichen Sicherheitsdiensts der Republik Usbekistan im Einzelnen ausgearbeitet.

Zum Schluss der Übung wurden den Teilnehmern, die bei Übungen hohe Professionalität und praktische Fähigkeiten zeigten, Preise und Zertifikate verliehen.

Nachdem Usbekistan im Jahre 1991 die Unabhängigkeit erlangt hatte, entwickelte sich die Beziehungen zwischen der EU und Usbekistan. Als Grundlage für die Entwicklung einer fruchtbaren Zusammenarbeit war das Abkommen über die Partnerschaft und Zusammenarbeit vom 1996, das die Richtungen der bilateralen Zusammenarbeit erheblich erweitert hatte. Im Rahmen der langfristigen Zusammenarbeit führen die EU und Usbekistan gemeinsame Maßnahmen in den Bereichen Handel, Investitionen, geistiges Eigentum, Menschenrechte, Kultur, sowie im Bereich der Sicherheit durch.