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Das deutsche Unternehmen produziert gemeinsam mit einem usbekischen JV Plastikkarten in Taschkent

24.05.2019

Das JV „Gemeinsames nationales Verarbeitungszentrum“ und das deutsche Unternehmen „Veridos“ GmbH haben vereinbart, gemeinsam mikroprozessorbasierte, kontaktlose und andere Plastikkarten herzustellen.

Das erste Werk in Usbekistan zur Herstellung von kontaktlosen Mikroprozessor- und anderen Plastikkarten wird in der Stadt Taschkent gebaut. Derzeit ist bereits das anfängliche Grundkapital des Betriebs festgelegt, das sich auf 2 Millionen Euro beläuft.

Der Betrieb wird mit hochpräzisen Anlagen von weltweit führenden Herstellern ausgerüstet werden, die durch ausländische Direktinvestitionen, Eigenmittel der „Veridos“ GmbH und einer Kreditlinie angeschafft werden.

Die Produktionskapazität des neuen Werks ermöglicht es, bis zu 75 Millionen Stück Plastikkarten pro Jahr herzustellen. Erst ab 2022 wird es mit voller Kapazität in Betrieb gesetzt. Es wird erwartet, dass mindestens Hunderte von Spezialisten dort beschäftigt werden.

Das Unternehmen wird Kartenprodukte im Auftrag von Ministerien und Behörden sowie Unternehmen, einschließlich der Anbieter von Zahlungssystemen unter Verwendung von Chipmodulen und anderen Verbrauchsmaterialien von Drittherstellern produzieren. Zudem ist geplant, bis zu 20 Prozent der hier herstellenden Produkte zu exportieren.

Im Rahmen der Implementierung des Projektes wird der Aufbau bis zum 1. Juni 2020 mit der parallelen Entwicklung der Entwurfs- und Voranschlagsdokumentation geführt.

Zur Unterstützung seitens des Staates wird das erste Werk in Usbekistan zur Herstellung von kontaktlosen Mikroprozessor- und anderen Plastikkarten ab dem 1. Juli 2021 von der Zahlung aller Arten von Steuern und Pflichtabführungen befreit, mit Ausnahme einer einzigen Sozialabgabe, sowie von Zollgebühren (mit Ausnahme der Gebühren für Zollbearbeitung) beim Import von Kartenprodukten, Produktionsanlagen, Rohstoffen, Verbrauchsstoffen und Ersatzteilen, grafischen und elektronischen Personalisierungsgeräten, Software und Lizenzen, die für die Herstellung der Kartenproduktion erforderlich sein könnten.

Quelle: UzA.uz/de