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Meinungen der Wählerschaft: Ethik und Moral haben Priorität

Eine Besonderheit der Parlamentswahlen 2014, wie der Wahlen in 2009, ist im Gegensatz zu den früheren Wahlen, dass die Kandidaten zum Unterhaus nur von den Parteien nominiert werden. Dadurch erhöht sich ihre Rolle bei der Bildung der Legislativ- und Vertretungsorgane der Staatsmacht.

Laut Gesetz werden die Abgeordneten der Legislativen Kammer des Oliy Majlis, die insgesamt 150 Sitze hat, in 135 territorialen Wahlkreisen auf einer Mehrparteienbasis gewählt. Angesichts der großen Bedeutung von nationalen Fragen der Ökosituation, der Gesundheit der Bevölkerung und des Umweltschutzes wurde im Unterhaus ein Kontingent von 15 Sitzen für die „Umweltbewegung Usbekistans“ reserviert.
Das Oberhaus – Senat, wird von den für lokale Vertretungsorgane gewählten Abgeordneten in ihrer gemeinsamen Sitzung gebildet. Zwölf Provinzen sowie der Republik Karakalpakstan und der Stadt Taschkent haben je sechs Sitze im Senat. Von insgesamt 100 Sitzen werden 16 vom Staatspräsident ernannt.

Die von Forschungszentrum für öffentliche Meinung „Ijtimoiy fikr“ durchgeführte Umfrage zeigt, dass das Wichtigste für die Wähler bei den Parlamentswahlen die moralischen und ethischen Eigenschaften der Kandidaten (42,2%) sind. Die weiteren Bewertungen für die Kandidaten sehen folgendermassen aus: Lebenserfahrung (23,2%); gesellschaftliches Ansehen und Dienstposition (15,9%); Zugehörigkeit einer politischen Partei (13,7%); soziales und materielles Niveau (4,1%).

Laut Umfrage gibt die überwiegende Mehrheit der potentiellen Wähler einen männlichen Kandidaten den Vorzug. Jeder sechste Befragte antwortete, dass er seine Stimme für eine Frau geben werde.

Quelle: http://www.jahonnews.uz/