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Weiterentwicklung vertraulicher Beziehungen

Wie bereits berichtet wurde, hat Präsident der Republik Usbekistan Islam Karimov einen Besuch in die Volksrepublik China abgestattet, um mit dem Vorsitzenden der VR China Xi Jinping zusammenzutreffen und an der Sitzung des IV. Gipfeltreffens der Konferenz für Interaktion und Maßnahmen des Vertrauens in Asien teilzunehmen.

Der Präsident von Usbekistan Islam Karimov und der Vorsitzende von China Xi Jinping führten in der Residenz des Staatschefs in der chinesischen Stadt Shanghai Gespräche. Im Verlauf der Gespräche wurde eine Reihe von Fragen gegenseitiger Tagesordnung, sowie der weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit in den politischen, handelswirtschaftlichen, kulturpolitisch-humanitären und anderen Bereichen besprochen.

Staatsoberhaupt Usbekistans hob die positive dynamische Entwicklung der Zusammenarbeit mit China hervor und äußerte sich seine aufrichtige Dankbarkeit seinem chinesischen Kollegen für den herzlichen Empfang.

Seinerseits erklärte der Leiter der VR China über seine feste Ergebenheit zur Vertiefung der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern. Xi Jinping wies auf seine Bereitschaft hin, den engen persönlichen Dialog mit dem Leiter Usbekistans auch weiter zu unterstützen, “sich alle Mühe zu geben, um in den bilateralen Beziehungen noch mehr Erfolge zu erreichen”.

Chinas Staatschef äußerte sich für den engen Kontakt zwischen den beiden Staaten zu regionalen und internationalen Fragen. Xi Jinping hob die Position von Usbekistan in der Region als ein wichtiger Staat hervor und schlug vor, Kräfte im Bereich Verstärkung des Vertrauens zwischen den asiatischen Ländern, Förderung des Friedens und der Stabilität, Unterstützung sozial-wirtschaftlicher Entwicklung in der Region in Usbekistan zu vereinen.

Die Staatschefs tauschten ihre Ansichten zu aktuellen Fragen, die vom regionalen und internationalen Charakter sind, aus.

Präsident der Republik Usbekistan Islam Karimov nahm am IV. Gipfeltreffen der Konferenz für Interaktion und Maßnahmen des Vertrauens in Asien (CICA), das in der Stadt Shanghai stattfand, teil und hielt einen Vortrag.

Es ist zu erwähnen, dass CICA ein internationales Forum für Vertiefung der Zusammenarbeit ist, die auf die Sicherung des Friedens, der Sicherheit und Stabilität in Asien gerichtet ist. Die Konferenz vereinigt derzeit 24 Staaten. Neun Staaten und vier internationale Organisationen sind CICA-Beobachter.

In seinem Vortrag betonte das Staatsoberhaupt von Usbekistan, dass es heute keinen Staat, keine Gesellschaft gibt, der kein Besorgnis im Bezug auf die unruhigen, unausgeglichenen politischen und wirtschaftlichen Ereignisse zeigt und seinerseits auf die Gestaltung der internationalen Sicherheit nicht beeinflussen kann.

Islam Karimov konzentrierte die Aufmerksamkeit der Teilnehmer des Gipfeltreffens auf einen wichtigen Aspekt – auf die Frage des Vertrauens. Nach Meinung des usbekischen Staatschefs sei nötig für die Versöhnung von in Konflikt geratenen Seiten vor allem ein gegenseitiges Entgegenkommen dieser Seiten bei der Bestrebung, zwischen ihnen entstehende Probleme zu lösen.

Im Gegenteil können sich fast alle Verhandlungsprozesse in gegenseitige Ansprüche verwandeln, die einander geltend gemacht werden, und dieser Vorgang kann ohne Ende dauern. Dies löst seinerseits in verschiedenen Regionen der Welt so genannte “gefrorene” Konflikte aus. Islam Karimov zeigte den Verlust des gegenseitigen Vertrauens zwischen den gegenseitig kämpfenden Seiten als Hauptgrund der Entstehung der Konflikte und betonte die Notwendigkeit, dieses Vertrauen wiederherzustellen und unbedingt zu festigen. Ohne es sei es nicht möglich, gestellte Ziele in jeder Verhandlung über die Wiederherstellung des Friedens und der Stabilität, über die Lösung von Streitfragen und Vorwärtsbewegung auf dem Weg des gegenseitigen Respekts und Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit zu erreichen.

Nach Worten von Islam Karimov seien heute die Ideologie des Radikalismus, internationalen Tourismus, kämpferischen Extremismus und Drogenverkehr nicht mehr Probleme eines Landes oder einer Region. Diese Probleme kennen keine nationalen Grenzen; Vor allem fassen sie die junge Generation um. Präsident von Usbekistan betonte in diesem Zusammenhang die absolute Unrichtigkeit der Herangehen, die den Terrorismus mit Islam verbinden.

Viele Experten sehen den Grund der wachsenden Anspannungen in der Abschwächung der koordinierenden Rolle internationaler nichtstaatlicher Verwaltungsinstitutionen, vor allem einheitlicher Herangehen für die strenge Einhaltung der wichtigen Völkerrechtsnorm. Nach Gesinnung von Usbekistan können die Wiederherstellung und Verstärkung des Vertrauens auf dem zwischenstaatlichen und internationalen Niveau zweifellos eine wichtige Stütze, ein Haupthindernis gegen die Verschärfung von Konfrontationen in der Welt, ein zuverlässiger Instrument bei der Aufhebung der Auseinandersetzungen von konkurierenden Gewaltszentren, der Destabilisierung von Situationen in unruhigen Regionen der Welt sein.

In dieser Hinsicht hob das Staatsoberhaupt von Usbekitsan den Vorschlag des Vorsitzenden von China Xi Jinping über die Entwicklung eines neuen Konzepts für die Sicherheit in Asien hervor. Das Hauptziel des Konzepts sollte die Realisierung solcher grundlegender Prinzipien, wie gegenseitiges Vertrauen, gegenseitige Vorteile, Gleichheit und Zusammenarbeit sein.

Islam Karimov ging auch auf die Frage der Perspektive der Entwicklung des Nachbarlands Afganistan ein. Heute kann man mit Zuversicht darüber sagen, dass alle Interessierten Seiten in der Frage der Lösung der afganischen Krise in einem einig sind –es gibt keine militärische Lösung der Erreichung des Friedens in Afganistan. In diesem Zusammenhang erwähnte Islam Karimov, dass sich Usbekistan schon im April 2008 im Gipfeltreffen von NATO in Bukarest darüber äußerte.

Präsident von Usbekistan erklärte, dass man sich in Usbekistan darüber klar wird, welche schwierige, schwer lösbare Probleme vor der Konferenz über Interaktion und Maßnahmen des Vertrauens in Asien stehen. Aber genau die Lösung dieser Aufgaben können alle Anstrengungen im Bereich der Verbesserung von Beziehungen zwischen den Staaten und der Beseitigung von Spannung und Konflikt auslösenden Ursachen rechtfertigen.

Präsident Islam Karimov zeigte sich zuversichtlich, dass die bevorstehende Präsidentschaft der Volksrepublik China in der CICA zur Lösung komplizierter Probleme der Sicherheit und Stabilität in der gesamten Region von Asien beitragen. Der CICA -Vorsitz bis 2016 übernahm China.

Damit ist der Besuch von Islam Karimov in die VR China zu Ende. Geführte Gespräche des Staatsoberhaupts der Republik Usbekistan mit dem Staatschefs der Volksrepublik China werden einen neuen Impuls für die Vertrauensbeziehungen zwischen den beiden Staatschefs, sowie für die Entwicklung gegenseitig vorteilhafter Zusammenarbeit zwischen diesen Staaten im Geist der strategischen Partnerschaft geben.

Quelle: UzA