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Nahrungsmittelunabhängigkeit ist ein wichtiger Faktor für Wohlstand, Stabilität und Gedeihen

Im Palast von Symposien in Taschkent fand am 6. Juni die internationale Konferenz “Über die wichtigsten Reserven der Realisierung des Nahrungsmittelprogramms in Usbekistan”, die auf Initiative des Präsidenten des Landes Islam Karimov organisiert war.

Am Forum beteiligten sich die Vertreter angesehener internationaler Organisationen und Finanzinstitutionen, darunter der Weltgesundheitsorganisation, Organisation für Lebensmittel und Landwirtschaft der UNO, Internationaler Stiftung für landwirtschaftliche Entwicklung, Weltbank, Asiatischer Entwicklungsbank, Islamischer Entwicklungsbank, sowie die Leiter von diplomatischen Korps, führende Experten und Geschäftleute aus mehr als 40 Ländern wie USA, China, Südkorea, Japan, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Österreich u.a..

Präsident der Republik Usbekistan Islam Karimov hielt bei der Eröffnung des internationalen Forums die Rede.

Der Generaldirektor der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft José Graziano da Silva betonte aktive Teilnahme von Usbekistan am globalen Vorgang auf dem Weg zu Erziehlung der Ziele des Jahrtausends. Usbekistan realisiere planmäßig die Aufgaben, die vor den Ländern im Gipfeltreffen des Jahrtausends 2000 im Bereich der Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit gestelt wurden.

Usbekistan wählte ab den ersten Jahren der Unabhängigkeit den eigenen Weg der Entwicklung und der komplexen, umfangreichen Umwandlungen in allen Bereichen, die an Aufbau eines demokratischen Rechtsstaates mit sozial orientierter Markwirtschaft gerichtet war. Die Lösung der Frage der Lebensmittelsicherheit, Zugänglichkeit von Lebensmitteln in Entsprechung mit rationaler Norm der gesunden Ernährung, sowie die hohe Qualität und Sicherheit von Nahrungsmitteln wurden zu einer von Hauptrichtungen der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

In diesem Zusammenhang wurden entsprechende Maßnahmen zur Beschleunigung von Wirtschaftsreformen in der Landwirtschaft getroffen. Die vorrangige Entwicklung der Farmerwirtschaften, Verbesserung der Produktion in Dörfern, Einführung der den marktwirtschaftlichen Grundsätzen entsprechenden organisatorischen Verwaltungsstruktur der landwirtschaftlichen Produktion, Stärkung der Freiheit von Produzenten landwirtschaftlicher Produkte und Gewährleistung von ihrem zuverlässigen Rechtsschutz lagen diesen Maßnahmen zugrunde.

In diesen Jahren wurden präsidiale Verordnungen und Gesetze zur Entwicklung der Farmerwirtschaften und Förderung von Landwirten angenommen. Sie wurden zu einer festen Rechtsbasis und entwickelten das System der Garantie für Entwicklung der Farmerwirtschaft, wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit von Farmerwirtschaften.

Die Stärkung der materiell-technischer Basis von Farmerwirtschaften, Optimierung von Grundstücken ermöglichten eine fortschreitende Zunahme des Produktionsvolumens, Effizienz und Ergiebigkeit von Framerwirtschaften.

Heute sind im Land über 73 tausend Farmerwirtschaften, 28 tausend von denen sind multifunktional. Dank der Reformen wurden die Landwirten zu einer von wichtigen Produzenten von landwirtschaftlichen Produkten.

In der Konferenz wurde besonders hervorgehoben, dass bei der Umwandlung der Landwirtschaft ein besonderes Augenmerk auf die Ausrüstung des Bereichs mit modernen hochproduktiven Techniken und technologischen Ausrüstungen einheimischer Produktion, die den Weltanforderungen und –Standards entsprechen, gelegt wurde.

Die Erfahrung von Usbekistan bei der Entwicklung der Nahrungsmittelindustrie stand auch im Fokus der Konferenz. Es wurde hervorgehoben, dass das Wachstum der Produktion von landwirtschaftlichen Produkten das hohe Tempo der Entwicklung von Nahrungsmittelindustrie-Betrieben ermöglicht. Heute belief sich die Anzahl von solchen usbekischen Betrieben auf siebentausend. Sie liefern auf den Binnen- und Außenmarkt qualitative Nahrungsmittel.

Das Maßnahmenprogram für Erweiterung und Entwicklung der Nahrungsmittelindustrie in den Jahren 2012-2015, Programm von nachträglichen Maßnahmen zur Vertiefung der Verarbeitung landwirtschaftlicher Rohstoffe, Erhähung des Produktionsvolumens und Erweiterung des Angebots von Nahrungsmitteln in den Jahren 2012-2015 fördern die Tätigkeit von Nahrungsmittelindustrie-Betrieben.

In Usbekistan funktioniert der Verband von Nahrungsmittelindustrie-Betrieben. Heute vereinigt er über 100 Betriebe, die den Einwohnern Nahrungsmittel, Konsumgüter liefern.

Der Verband trägt heute zur Vertiefung von Wirtschaftsreformen, Erweiterung von Warensortiment und Sättigung des Binnenmarkts mit qualitativen Produkten der einheimischen Produzenten bei. Der Verband fördert die Umsetzung von Investitionsprojekten, die an die Moderniesierung, technischer und technologischer Erneuerung der Produktion gerichtet sind. In Großunternehmen ging derzeit dieser Prozess zu Ende. Als Ergebnis wuchs das Produktionsvolumen in Nahrungsmittelindustrie im ersten Quartal des laufenden Jahres um 6,2 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahre 2013. Das Wachstum nahm im Zweig der Süßwaren um dreifach, im Nahrungsmittelbereich um 2,5 fach zu.

Zurzeit haben fast vierzig einheimische Betriebe ein internationales Zertifikat der Qualitätsverwaltung ISO 9001. In einer Reihe von Betrieben ist das internationale System des Management der Nahrungsmittelsicherheit ISO 22000 gültig.

“In Usbekistan werden effektive Maßnahmen getroffen, die an die Gewährleistung gesunder Lebensweise und des Wohlstandes der Bevölkerung gerichtet sind. Beachtenswert ist die Teilnahme von Usbekistan an der Realisierung des Codex “Alimentarius” –Gesetzbuch von internationalen Nahrungsmittelstandards, die von der Internationalen Komission FAO/VOZ angenommen sind, die an die systematische Unterstützung der Produktion und Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit, Popularisierung der gesunden Lebensweise, Einhaltung der sozialen Gleichheit und Gerechtigkeit gerichtet sind.” sagte Direktor des Europäischen Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation.

Ausführlich wurden besprochen in der Konferenz die Maßnahmen zur Sättigung des Binnen-Verbrauchermarktes und zur stabilen Versorgung der Einwohner mit Obst und Gemüsen vor allem im Winter und Frühling und Erweiterung ihrer Lieferung zum Export.

Der Vize-Präsident der Asiatischen Entwicklungsbank Ven Say Chang, Sonderbotschafter der EU in Zentralasien Yanush Hermann, Direktor des Departaments für Entwicklung der Landwirtschaft der Islamischen Entwicklungsbank Demba Ba und andere hielten in Plenarsitzung Vorträge und schätzten die Ergebnisse von Wirtschaftsreformen in Usbekistan, effiziente Maßnahmen zur Gewährleistung von Lebensmittelsicherheit durch gründliche Umwandlung der Landwirtschaft und durch die effiziente Entwicklung der Nahrungsmittelindustrie hoch.

Nach der Plenarsitzung ging die Arbeit der Konferenz in verschiedenen Fachbereich-Sitzungen weiter. Die Fragen wie Entwicklung des Welt-Nahrungsmittelmarkts, Zusammenarbeit mit internationalen Finanzinstitutionen und Investoren zur Realisierung von Projekten zur Anschaffung moderner Agrartechnologien, Erhöhung der Ergiebigkeit von Früchten und Gemüsen, Weintrauben, Verbesserung des Systems der Infrastruktur und Logistik standen auf der Agenda der Einzelsitzungen.

Die internationale Konferenz zeigte deutlich, dass in Usbekistan alle nötigen Maßnahmen zur Entwicklung der Herstellung von Nahrungsmitteln, Heranziehung ausländischer Investitionen zu diesem Bereich, Einführung hochtechnologischer Ausrüstungen, Erhöhung des Exportpotentials getroffen wurden. Das ermöglicht, die Lebensmittelsicherheit als Bestandteil der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung zu gewährleisten, alle Rahmenbedingungen für dynamische Entwicklung von einheimischem Agrarindustriekomplex zu schaffen. Auf diese Weise werden stetiges Wachstum von Wohlstand, Stabilität und Gedeihen des Landes gefördert.

Als Ergebnis der Konferenz wurde ein Ergebnisdokument angenommen.

Quelle: UzA

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