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Usbekische Reiseveranstalter präsentierten sich in Deutschland

29.10.2016

In der Zeit vom 24. bis zum 31. Oktober präsentierten sich usbekische Reiseveranstalter gleich an vier deutschen Orten. In Frankfurt am Main, Düsseldorf, Hannover und Berlin wiesen die Unternehmer der Tourismusbranche auf die Schönheiten des zentralasiatischen Landes hin. Besonders hervorzuheben ist in diesem Falle, dass die Zielgruppe überwiegend aus Experten bestand. Bereits im Vorfeld wurden von usbekischer Seite aus Manager von deutschen Tourismusbüros und Reiseveranstaltern sowie Reisejournalisten kontaktiert und auf diese Repräsentationen aufmerksam gemacht.

In Berlin fand die Vorstellung der usbekischen Reiseveranstalter in der Botschaft des Landes statt. Der Botschaftsrat für Wirtschaft und Handel, Herr Mamur Rasulov, teilte mit: „Unser Land hat im Vergleich 2015 zu 2014 einen Zuwachs von nahezu 15 Prozent der Tourismuszahlen erreicht.“ Dabei gewinnen die Touristen aus dem deutschsprachigen Raum immer mehr an Bedeutung und deren Zahl steige überproportional an im Vergleich zu Gästen aus anderen Regionen. Dazu beigetragen hat auch de heimische Fluglinie Uzbekistan Airways. Mittlerweile verbindet sie über 40 Destinationen weltweit. Im Sommerflugplan geht es dreimal wöchentlich von Taschkent bzw. Frankfurt aus in die andere Richtung, dies sogar nonstop.

Ein regelrechter Magnet für den internationalen Tourismus ist der usbekische Teil der alten Handelsstraße Seidenstraße. Wer sich für eine Kombination aus Geschichte und Religion interessiert, ist in Usbekistan am richtigen Ort. So bietet beispielsweise die knapp 140.000 Einwohner zählende kreisfreie Stadt Termez, die im Süden des Landes liegt, einen Überblick über zahlreiche Religionen an. Mehr als 2.500 Jahre ist die Stadt alt. Die Zarathustra malten um 550 vor Christi Geburt auf Steinen in Höhlen Zeichnungen, die immer noch bewundert werden können. Im ersten bis zum zweiten Jahrhundert vor Christi Geburt war Termez ein religiöses buddhistisches Zentrum. Zentrum des Islams wurde die Stadt um 700, als Araber sich dort ansiedelten und den Islam verbreiteten. Der Militärführer Timur, der von 1336 bis 1405 lebte, förderte diese Stadt und baute sie großzügig aus. Besondere Anziehungspunkte in Termez sind heute das Mausoleum des um 900 nach Christi gestorbenen islamischen mystischen Schriftstellers al-Hakim at-Termizi. Zwei Klöster, das Kara-Tepe Kloster und das Fayaz-Tepe Kloster, beide um 200 nach Christi erbaut, sind Sehenswürdigkeiten für Gäste aus aller Welt.

In Berlin war einer der anwesenden Besucher in der usbekischen Botschaft der Journalist Hans-Peter Gaul. Er ist Sprecher des Vorstandes von CTOUR. Das ist der Club der Tourismus-Journalisten Berlin-Brandenburg mit rund 100 Reiseexperten aus den Bereichen Funk, Fernsehen, Fotografie, Printmedien, Buchautoren, Online und Pressesprechern. Der CTOUR-Sprecher Hans-Peter Gaul sprach garantiert für alle Gäste, als er gegenüber Usbekistan-Online mitteilte: „Man kann es nur so ausdrücken: Hier und heute hat jeder Reisejournalist so viele gute und nützliche Informationen aufgenommen, die man sofort in den beruflichen Alltag einfließen lassen kann. Ich bin begeistert, was die usbekischen Repräsentanten der Tourismusbranche und die Mitarbeiter der Botschaft hier für die deutschen Besucher geleistet haben.“

(Text: VTN)
Quelle: http://duesseldorfer-blatt.de/usb-tourismus.html

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