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Günter Knabe: „Die EU und Deutschland begrüßen die Aktivierung der Zusammenarbeit mit Zentralasien“

29.03.2018

Die Aufmerksamkeit vieler internationaler Experten ist auf die Internationale Konferenz zu Fragen von Afghanistan, die in Taschkent unter Beteiligung angesehener Kreise der Vertreter internationaler Organisationen und offizieller Persönlichkeiten der Länder stattgefunden hat, gerichtet.

So kommentiert der deutsche Experte für Fragen Afghanistan Günter Knabe die Initiative über die Durchführung des Taschkenter Forums.

„Ich glaube, dass diese Initiative bestätigt, dass sich der Präsident von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev über die Wichtigkeit der Stabilität in Afghanistan für die regionale Entwicklung im Klaren ist und zählt das als einer der Prioritäten seiner Außenpolitik.

Dabei halte ich es für ganz wichtig, dass Usbekistan Afghanistan nicht nur als Quelle der Risiken sieht, sondern auch als eine positive Herausforderung im Bezug auf die Unterstützung, die eine Grundlage für die Lösung wirtschaftlicher und politischer Problemen sein könnte. Und das wird zur Beendigung der Konflikte in diesem Land beitragen.

Die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit ist meiner Ansicht nach, eine ganz richtige Herangehensweise bei der Lösung des afghanischen Problems unter Berücksichtigung dessen, dass auch Deutschland und die Europäische Union zu diesem Vorgang mitbezogen werden. Denn von Konflikten in Afghanistan werden nicht nur seine Nachbarn, sondern auch die EU betroffen. Das ist der Punkt, warum eine gemeinsame Suche mit Usbekistan nach einer Lösung den Prioritäten der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland entspricht. Dass es im Auswärtigen Amt ein Sondervertreter für Afghanistan und Pakistan tätig ist, bestätigt, inwieweit wir an der Auflösung der Krise interessiert sind. Deshalb ist die Konferenz in Taschkent ein bedeutendes Ereignis.

Im Ganzen begrüßen die EU und Deutschland die Aktivierung der Zusammenarbeit in Zentralasien, die seinerseits zum Ausbau wirtschaftlicher und kultureller Beziehungen dieser Region mit Europa beitragen wird“.

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