POLITIK 


AUFBAU VON MARKTBEZIEHUNGEN
UND BILDUNG DER KLASSE DER
EIGENTÜMER
 
Mit jedem Tag auf unserem Weg der Unabhängigkeit wird es offensichtlicher, daß zu den wichtigsten und entscheidendsten Bedingungen für den Erhalt der Stabilität und der Wahrung der nationalen Sicherheit die beschleunigte Verwirklichung der Prozesse der tiefreichenden Reformen und eine Erneuerung des politischen und wirtschaftlichen Lebens sowie des sozialen Umfeldes unserer Gesellschaft gehören. Die Priorität der wirtschaftlichen Umgestaltung, der eindeutigen Absage an das abgeschaffte kommando-administrative System und die Bildung gesellschaftlicher Beziehungen, die auf der Marktwirtschaft basieren, sind der prinzipielle Weg zur Reformierung der Gesellschaft.
Unser eigenes System des Übergangs zu wirtschaftlichen Beziehungen ist auf der globalen Berücksichtigung spezifischer Bedingungen und Besonderheiten der Republiken, Traditionen, Sitten, der Lebensweise, der Beseitigung der schweren Folgen der negativen und wuchernden Entwicklung der Ökonomie in der Vergangenheit gegründet.
Unser Modell beinhaltet alles Gute, was durch die globale Erfahrung der Länder angesammelt wurde, die diesen nicht leichten Weg der Erneuerung und Umgestaltung des Landes und der Gesellschaft durchliefen.
Eine Zusammenfassung und Analyse der ablaufenden Zeit der unabhängigen Entwicklung gibt uns allen Grund, davon zu reden, daß das usbeklsche Reformmodell begründet und richtig ist. Heute bekennt es sich zu den autoritären internationalen Wirtschaftsorganisationen, zu vielen Ländern in der Welt und, was besonders wichtig ist, es bestätigt sich im wahren Leben.
Die postsowjetische Wirklichkeit nötigt heutzutage einige Führer, Politiker und Ökonomisten, sich dementsprechend mit den Bestandteilen unseres Modells der marktwirtschaftlichen Umgestaltung zu beschäftigen.
Worum geht es?
 
Erstens: Gemäß den eigenen Erfahrungen sind sie davon überzeugt, daß die extreme Politisierung der Wirtschaft, ihre Unterstellung unter die ideologische Konjunktur und unter ideologische Interessen verschiedenster Parteien und Bewegungen die Entwicklung der ökonomischen Reformen und marktwirtschaftlichen Umgestaltungen bremst.
 
Zweitens: Der Übergang vom kommandoadministrativen System zu marktwirtschaftlichen Prinzipien der Ökonomie kann durch die Ignorierung der regulierenden Rolle des Staates nur schwer bewerkstelligt werden.
Hierunter ist zu verstehen, daß gemäß der Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Normen, der Sicherstellung der Unumkehrbarkeit der Reformen der Einfluß der staatlichen Strukturen nach und nach und in geeigneter Weise verringert wird.
 
Drittens: Mit jedem Tag überzeugen wir uns von der Unabdingbarkeit (wenn man unsere sowjetische Vergangenheit berücksichtigt) des Umdenkens der Leute, der Stärkung ihrer Erkenntnis der demokratischen Werte, ihrer Gesetzestreue und der Unabdingbarkeit dessen, daß das Gesetz vor alles andere gestellt wird. Dies gewinnt eine besondere Bedeutung, wenn man das Ausbreiten der Korruption in der Gesellschaft und das Anwachsen des Verbrechens in diesen Ländern berücksichtigt.
 
Viertens: Heute beweist das Leben, daß dort, wo die Bedeutung einer starken Sozialpolitik nicht als wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen Reformen anerkannt wird, soziale Spannungen und Widerstände aufkommen, was seinerseits zu einer Diskreditierung dieser Reformen führen kann.
 
Fünftens: Wie schon eine nationale Weisheit besagt, ist es notwendig, das Unbegreifbare zu begreifen. Das heißt, man darf sich nicht gleichzeitig auf alle Probleme stürzen. Eine Reihenfolge und Abfolge in der Lösung der Probleme unter Berücksichtigung ihrer Wichtigkeit und Bedeutung ist notwendig.
Dies erlaubt einerseits effektiv und zielgerichtet die begrenzten Ressourcen zu nutzen, ohne sie zu verbrauchen, und andererseits gibt dies die Möglichkeit, wenn man die Resultate seiner Tätigkeit realistisch einschätzt, dort geeignete Korrekturen durchzuführen, wo sie im Programm der Verwirklichung der Reformen notwendig sind.
Ich werde einige Beispiele aus dem Leben der Republik anführen. In den ersten Tagen unserer Unabhängigkeit gelang es nicht, die Aufgabe der Versorgung mit Erdölprodukten, Gas, Brennstoff und sogar Getreide zu lösen. So war es schwer, zur Lösung anderer, nicht minder wichtiger, uns bevorstehender Probleme zu kommen.
Indem wir unsere globale strategische Aufgabe, die Überführung der Wirtschaft auf marktwirtschaftliche Schienen, lösten, taten wir alles Notwendige dafür, daß ein starker Produktionsrückgang und eine Unlenkbarkeit der Wirtschaft nicht zugelassen wurden. Ja, auch makroökonomische Proportionen, wie die Senkung der Inflation, die Einschränkung der Geldmenge und des Defizits des Staatshaushalts, sind notwendige und wichtige Voraussetzungen für das Funktionieren des Marktmechanismus, der ökonomischen, finanziellen Stabilisierung und eines ständigen Wachstums.
Zusammen hiermit haben unseres Erachtens die Geschwindigkeit und die Methoden der Erreichung dieser Ziele eine grundlegende Bedeutung.
Man darf die Lage nicht als normal oder beständig ansehen, daß diese Ziele auf Kosten eines katastrophalen Abfallens, einer Stagnation und Degradation der Produktion und, als Folge der nicht kontrollierbare Anstieg des Umfangs der nicht bezahlten staatlichen Verpflichtungen, das systematische und anwachsende Nichterfüllen des Budgets, die scharfe Verschlechterung der materiellen Lage und die Verarmung eines Großteils der Bevölkerung erreicht werden.
Wenn in der Mehrzahl dieser Staaten die Probleme der unbezahlten Löhne, Pensionen und Unterstützungen heute zu einer Gefahr eines sozialen Konflikts werden, so muß man den Grund hierfür in den Fehlberechnungen und Fehlern suchen, die während der Realisierung des ausgewählten Reformkurses zugelassen wurden, was eine Folge der nicht durchdachten Kopie der für sie nicht geeigneten Bedingungen der Schemata und Modelle der marktwirtschaftlichen Umgestaltung ist.
Hier sollte noch einmal auf eine für uns wichtige Frage eingegangen werden. Es geht um die Unterstützung der Warenproduzenten im Land unter den Bedingungen des Aufbaus der Marktwirtschaft. Es ist bekannt, daß viele Länder auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion auf den ersten Etappen der Reformierung einen Großteil der inneren und geliehenen Währungsressourcen in erster Linie für die Ausdehnung des Imports von Bedarfsgütern verwendeten, was beabsichtigt oder unbeabsichtigt dazu führte, daß die eigenen Produzenten aus dem Binnenmarkt verdrängt wurden. Letztlich wurden große Geldmittel vor dem Hintergrund des Niedergangs und Zerfalls der nationalen Industrie und Landwirtschaft ausgegeben.
Wir wählten einen bedeutend schwereren Weg. In den ersten Schritten der Reformierung waren wir dazu gezwungen, den Nachfragemarkt ein wenig einzuschränken, um gleichzeitig Mittel und Ressourcen in die strukturelle Umgestaltung der Ökonomie zu stecken und so eine moderne und sehr fortschrittliche technologische Basis für die exportorientierte Produktion und die Sättigung des Marktes mit Waren eigener Hersteller zu schaffen. Von diesen Zielen ausgehend, geht der Hauptteil der eigenen und geliehenen Mittel in erster Linie in Investitionen und in die Einfuhr neuer Technologien und Technik in der Republik. Schon heute trägt diese Politik ihre Früchte. So z.B. die Autofabrik in Asaka, die Inbetriebnahme der Erdölraffinerie in Buchara, die Erschließung der Lagerstätten in Kokdumalak und Mintbulak, der Bau nutzender Textilfabriken und Spinnereien mit der Hilfe ausländischer Partner, von Spiritusfabriken in Andishan, Kokand und Jangijul, einer Zuckerfabrik im Bezirk Chorezm, des Phosphorkombinats Kysylkum in Karalkalnak, der Wiederaufbau des usbekischen Kombinats für schwer schmelzbare und hitzebeständige Materialien, die Eisenerzhütten in Almalyk und Nawoijsk, Unternehmen der Chemieindustrie, die Inbetriebnahme neuer Eisenbahnund Straßenverbindungen, neuer Einrichtungen für die Telekommunikation, Verschönerung von Städten und Dörfern und auch dutzende neuer und modernisierter Unternehmen der örtlichen Nahrungsmittelindustrie.
Ich bin der Überzeugung, daß mit jedem Jahr, gemessen an den Umsätzen der in diesen Jahren neu erschaffenen fortschrittlichen Unternehmen, die Leute die Richtigkeit des von uns ausgewählten Weges und der Reformen spüren.
Die ersten Jahre dieser überaus schweren Jahre der anstrengenden und zielgerichteten Arbeit für die Schaffung der eigenen Staatlichkeit und wirtschaftlichen Basis des Landes, der Verteidigung der Interessen der Republik und ihres Volkes liegen nun hinter uns. Es wurde viel dafür getan, daß Usbekistan der Welt geöffnet wurde und eine unumgängliche rechtliche und vertragliche Basis für die Zusammenarbeit und die Integration in die Weltökonomie zu schaffen.
Die in den Jahren der 'Unabhängigkeit angesammelten Erfahrungen mit wirtschaftlichen Reformen erlauben es heute, eine Reihe von Folgerungen zu ziehen, die als Grundlage I'ür die weitere Demokratisierung der Reformen, der Sicherstellung der Beständigkeit und Stabilität in der Gesellschaft dienen.
 
Erste Folgerung: Man muß die einfache Wahrheit anerkennen, daß wir nicht in der Lage sind, zielgerichtet und dynamisch den Weg der Erneurung und des Fortschritts weiter zu gehen, wenn man nicht die entsprechenden Bedingungen und einen wirksamen Mechanismus für die Realisierung der Interessen der Menschen schafft, wobei diese Interessen nicht als aktive Antriebskraft einbezogen werden.
Daher müssen die unumgänglichen Bedingungen und Voraussetzungen für die Sicherstellung der wirtschaftlichen Freiheit des Menschen und der Unternehmen, also aller wirtschaftenden Objekte, geschaffen werden.
Die schweren Folgen des totalitären Erbes zu überwinden, die wirtschaftliche Krise zu durchbrechen, der Okonomie einen stabilen Charakter der Entwicklung zu geben, ist nur als Ergebnis der Realisierung einer umfassenden und zielgerichteten ökonomischen Reform und einer weitreichenden Einbindung der Leute in die Prozesse der Reformierungen möglich. Jeder Leiter, jeder Arbeiter und jeder fortschrittlich denkende Mensch in der Republik sollte für die Reformen leben.
Daher sollte man sich entschieden von den sich bloßstellenden kommando-administrativen Führungsprinzipien, dem schädlichen zentralistischen Verteilungssystem, der sich bildenden gleichmacherischen Psychologie und dem Schmarotzertum lossagen.
Das wichtigste Erbe der vergangenen Jahre, welches unbedingt ausgemerzt werden muß, ist das verdrehte Verständnis des Menschen über seinen Platz in der Gesellschaft, die verlustreiche Vorstellung darüber, daß er nur ein kleines Schräubchen ist und alle Probleme der Staat für ihn lösen soll. Unter einer solchen Einstellung verkümmert das Verständnis für den Sinn seiner Tätigkeit, für die Möglichkeit der Bildung günstiger Lebensumstände als Ergebnis eigener Arbeit.
 
Der Nachteil des Erbes liegt darin, daß man annimmt, daß der Staat reich wird, die Familie reich wird, nicht Jedoch jeder Mensch. Man kann sich kaum darauf verlassen, daß man mit solchen Einstellungen eine effektive Produktion und Arbeit erreichen kann. Das Unheilvolle an einer solchen Weltanschauung zeigt sich in der These, welche noch in den Köpfen der Leute festsetzt: "Der Staat ist reich, er wird uns durchfüttern."
Nur der Übergang zur Marktwirtschaft kann das schöpferische Potential der Menschen ans Tageslicht bringen, das Schmarotzertum überwinden und das verlorene Gefühl eines Chefs wieder hervorrufen.
 
Zweite Folgerung: Die Reformen führen dann zu einem spürbaren Resultat, wenn die Eigentumsfragen geklärt sind und sich im Land eine reale Mittelschicht bildet.
Bei der Beurteilung der Fragen der Bildung einer wirtschaftlich stabilen und gefestigten Gesellschaft muß unbedingt die Rolle berücksichtigt werden, welche die Unternehmerschaft und insgesamt die Mittelschicht für den staatlichen und gesellschaftlichen Aufbau sowie für die Unterstützung und Stärkung der sozialpolltischen Stabilität hat. Gerade die Mittelschicht erweist sich als Stütze der sich bildenden bürgerlichen Gesellschaft.
Hier geht es darum, daß falls eine Vielzahl der Besitzformen (in erster Linie eine persönliche Besitzform) für die wirtschaftliche grundsätzliche Unerschütterlichkeit der demokratischen Grundlagen eines Staates eintritt, ihre politische Grundlage zu einer starken Mittelschicht und zu Produktionsmitteln führen. Das Überwiegen der Mittelschicht in der Gesellschaft wird zur Garantie der Unmöglichkeit einer Rücknahme der sozialökonomischen Reformen.
Daher verbinden wir den gesamten Vorgang der wirtschaftlichen Reformen mit der Lösung solch wichtiger Aufgaben wie die Bildung des Mittelstandes in der Republik. Wenn sich der Mensch als besitzlos empfindet, so wird er nicht für seine Rechte, die natürlichen Ergebnisse und die Effektivität der Produktion kämpfen und auch nicht bestrebt sein, die Stabilität in der Gesellschaft zu erhalten und zu verteidigen.
 
Dritte Folgerung: Die Klasse der tatsächlichen Eigentümer bildet sich auf dem Wege der Schaffung einer vielfältigen Wirtschaft als Ergebnis einer folgerichtigen Verwirklichung der Entstaatlichung und Privatisierung und als Ergebnis der Anregung der Entwicklung des Klein- und Privatunternehmertums und der Bildung eines Marktes für Wertpapiere.
Auf strategischer Ebene haben wir uns die Aufgabe der Bildung einer vielfälitgen Wirtschaft, in deren Rahmen die Priorität auf persönliches Eigentum und auf kleine mittlere Geschäfte gelegt wird, gestellt.
Die Einzigartigkeit unserer Umgebung, das hohe Potential an Arbeitskräften, die Entwicklung der Landwirtschaft und von Rohstoffbasen und, wenn Sie so wollen, die Traditionen und die Mentalität unserer Bevölkerung bedingen objektiv die Notwendigkeit, aktiv Kleingeschäfte und Familien betriebe sowie persönliches Unternehmertum zu entwickeln.
Kleingeschäfte sind Erscheinungen der Unternehmer des Mittelstands, welche die Normalisierung der wirtschaftlichen und politischen Lage in der Gesellschaft ermöglichen. Das ist das Versorgen des Marktes mit Verbrauchsgütern und Dienstleistungen. Das sind neue Arbeitsplätze. Daher sollte man immer beachten, daß wir nur durch eine weitreichende Entwicklung der Klein- und Privatunternehmen in der Lage sind, das dringendste Problem zu lösen. Dies ist die Beschäftigung der Bevölkerung, besonders in ländlichen Orten und Regionen, in denen es ungenutzte Arbeitnehmerressourcen gibt, sicherzustellen.
Die Nutzung der geschichtlichen Wurzeln und der Mentalität des Volkes kann ein weites Netz von Kleingeschäften bilden, das nicht nur in der Lage wäre, dem Binnenmarkt die benötigten Verbrauchsgüter zuzuführen, sondern auch eine Produktion schaffen kann, die auf anderen Märkten konkurrenzfähig ist.
Im Kern müssen unbedingt in der näheren Zukunft kleine und mittlere Geschäfte ins Leben gerufen werden, die für die Produktionsstruktur unserer Republik und für die Zusammensetzung des Exports, wie ein mobiles, leicht übertragbares Gebiet in der Ökonomie, eine führende Rolle spielen.
Die wichtigste Bedeutung für die Realisierung dieser für uns globalen Politik kommt der weiteren Erhöhung der Effektivität und Produktivität der privaten untergeordneten Geschäfte der Bevölkerung und der Unterstützung durch den Staat zu.
Hierbei gehen wir davon aus, daß kleine und mittlere Geschäfte sich nicht auf einer primitiven und veralteten Grundlage gründen sollten, sondern auf einer qualitativen und technisch modernen Basis. Daher müssen ständig neue Quellen für ihre Entwicklung erschlossen werden, wie z.B. eine weitreichende Einbindung ausländischer Investoren und Bankkredite inländischer Banken.
In Usbekistan wurden während der Reformjahre Rechtsgrundlagen und institutionalisierte Strukturen geschaffen, die die Entwicklung von kleineren und mittleren Geschäften unterstützen sollen. Dies sind z.B. das Haus der Warenproduzenten und Unternehmer, der Geschäftsfonds der Versicherungsgesellschaft "MADAD", so gibt es auch ein Netz von Beratungs-, Ingenieur- und Leihfirmen und -Gesellschaften.
Das Wichtigste ist, daß die kleinen und mittleren Betriebe Realität geworden sind. Anfang 1997 überstieg die Zahl dieser Betriebe die 100 000Grenze. Außerdem wurden mehr als 19 500 landwirtschaftliche Betriebe gegründet. Die kleinen und mittleren Betriebe bestanden in allen Wirtschafts bereichert.
 
Vierte Folgerung: Die Erfahrungen der Länder mit einer entwickelten Marktwirtschaft zeigen, daß der Hauptteil der Mittelschicht sich durch die Anlage von Geldmitteln auf dem Wertpapiermarkt und in allen möglichen gewinnbringenden Bankdepots und Anlageobjekten auszeichnen. Gerade durch die Zusammensetzung des Wertpapiermarktes kann beurteilt werden, wie energisch der Prozeß des Aufbaus marktwirtschaftlicher Beziehungen vor sich geht.
Durch die Bildung des Wertpapiermarktes werden im Gegenzug die freien Mittel der Bevölkerung einbezogen und erlauben es so, die wichtigste Aufgabe zu lösen. Diese besteht in der Stabilisierung der Ökonomie, d.h. in der Stärkung des Geldumlaufs und somit auch der nationalen Währung.
Durch die Einführung von Aktien und der Teilnahme am Fondsmarkt hat die Bevölkerung ein Interesse an dem Erwerb von Wertpapieren, an der Geübtheit und der Kultur im Umgang mit ihnen.
Es ist wichtig, daß sich die Leute nicht Aktionäre nennen, weil sie im Besitz von Aktien sind, sondern weil sie tatsächlich Eigentümer eines Besitzanteils sind und so das Recht auf eine Einflußnahme der Produktions- und Finanztätigkeiten des Unternehmens haben.
Nur durch die beschleunigte Bildung eines Sekundärmarktes für Wertpapiere, unter der Bedingung der Teilnahme und Integration unseres Marktes an internationalen Fonds und Geldmärkten, ist es möglich, die gestellten Ziele für die Entwicklung des Wertpapiermarktes in der Republik zu verwirklichen.
 
Fünfte Folgerung: Wir bauen einen Rechtsstaat auf. Das heißt, daß sich die Wirtschaft reformieren und auf eine dauerhafte gesetzgeberische Basis stellen muß. Nur eine dauerhafte Rechtsgrundlage unter dem Prozeß der Reformen macht den Rechtsstaat zuverlässig und unumkehrbar.
Man darf auf keinen Fall zulassen, daß sich die Bildung der Wirtschaft auf Unrechtmäßigkeit und auf Subjektivität stützt. Es ist wohl bekannt, zu welchen Folgen kommando-administrative Führungsmethoden führen, wenn Gesetze und die Rechtsordnung verletzt werden.
Wenn Korrekturen des Reformkurses notwendig werden, etwas berichtigt werden muß, so sollten zuerst Richtlinien abgeändert werden und die notwendigen Verbesserungen in die gesetzgeberisehen Akten eingefügt werden. Dies geschieht nicht auf Grund willkürlicher Entscheidungen, sondern auf Grund konsequenter gesetzestreuer Arbeit.
Die Produktion und Wirtschaft sollten den Rahmen des gebildeten Rechtsgebietes verändern.
Dies ist nicht nur deswegen notwendig, weil dies die Unumkehrbarkeit der Reformen sichert. Das Wichtigste ist, daß dies der Garantie der Reformen dient, ohne die sie keine Autorität hätten und ohne die sie nicht jede Schicht der Gesellschaft erreichen würden.
In den Jahren der Unabhängigkeit bildete sich in der Republik ein großes Rechtsgebiet aus, das sich auf die in die internationale Praxis aufgenommenen juristischen Prinzipien und Normen gründet, welche vom Vorrang der Rechte und Freiheiten den Menschen ausgehen. Wir haben einen großen Schritt vom Diktat und der Willkür des totalitären Systems hin zu rechtlichen Normen der Regulierung der vielfältigen menschlichen Beziehungen durch staatliche Organe und Behörden und auch durch wirtschaftlich-administrative Strukturen aller Eigentumsformen getan.
 
Sechste Schlußfolgerung: Bei der Festlegung der Strategie und der Realisierung der Reformen ist es wichtig, besondere Aufmerksamkeit denjenigen Kettengliedern zu widmen, die eigentlich eine entscheidende Bedeutung bei der Reformierung und Erneuerung der Gesellschaft haben.
 
1. Die größte prinzipielle Bedeutung in der gesamten Kette der wirtschaftlichen Reformen messen wir der Umwandlung im landwirtschaftlichen Sektor bei. Gerade im landwirtschaftlichen Wirtschaftssektor sind gegenwärtig bedeutende Reserven verborgen, deren Erschließung schon in nächster Zeit spürbare Ergebnisse liefern kann.
Davon, wie stark die Prozesse der radikalen Umwandlungen den landwirtschaftlichen Sektor erfassen, wie weit die Reformen auf dem Land vorankommen, hängen in starkem Maße das Ergebnis aller wirtschaftlichen Umwandlungen, die Stabilität und das Wohlergehen des Volkes ab.
 
Die Entwicklung der Marktmechanismen auf dem Land, die Wiederentstehung des Gefühls des Bauern, Herr und Besitzer zu sein, muß durch die Vervollkommnung der -Eigentumsverhältnisse, die Umorganisierung der Kolchosen in Wirtschaften, die darauf beruhen, daß den Bauern ein Teil, ein bestimmter Anteil des Vermögens der Wirtschaft als Eigentum übertragen wird, die Vertiefung der Pachtbeziehungen innerhalb der Wirtschaften, die Zurverfügungstellung von Land zur lebenslangen Nutzung mit dem Recht auf Vererbung sowie auf der Grundlage einer breiten Entfaltung bäuerlicher und privater Nebenwirtschaften erfolgen.
Das Wichtigste ist, einen solchen Mechanismus des Wirtschaftens auf dem Land zu schaffen, der jedem Bauern die Möglichkeit gibt, mit Motivation zu arbeiten, selbständig über die erzeugten Produkte zu verfügen und seiner Familie ein gutes Auskommen zu sichern.
Eine äußerst wichtige Richtung der Reformierung der Landwirtschaft ist die Freisetzung von überflüssigen Arbeitskräften, die gegenwärtig mit landwirtschaftlicher Produktion beschäftigt sind, und ihre Einbeziehung in, andere Bereiche der Wirtschaft. Die Landwirtschaft selbst kann nicht alle, die in ländlichen Gebieten leben, mit Arbeit versorgen. Letztendlich bremst dies die Entwicklung und Reformierung der Landwirtschaft: Nur langsam werden hocheffektive industrielle Methoden der landwirtschaftlichen Produktion und moderne Verfahren der Agrochemie eingeführt, und auch die Arbeitsproduktivität bleibt niedrig. Doch das ist nur die ökonomische Seite des Problems. Es existiert auch eine soziale. Viele Landbewohner, besonders Jugendliche, haben keine Möglichkeit, einen Arbeitsplatz zu finden und ihr Leben normal zu gestalten, was große soziale Probleme auf dem Land hervorruft und die potentielle Gefahr einer sozialen Instabilität in sich birgt.
Daher betrachten wir die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch die Gründung von flexiblen kleinen Unternehmen mit moderner Technologie in ländlichen Gebieten als vorrangige Aufgabe. Wir haben uns die Aufgabe gestellt, auf dem Lande Wirtschaftszweige zu schaffen, die hier prinzipiell neu sind - eine Produktions- und soziale Infrastruktur, ein Kommunikationsnetz, moderne Dienstleistungen und Kundendienste. Der Dienstleistungssektor ist, wenn er entsprechend organisiert wird, in der Lage, nicht nur alle Arbeitsuchenden auf dem Land mit Arbeit zu versorgen, sondern auch das Gesicht des Dorfes und die Kultur des Lebens auf dem Lande radikal zu verändern und damit die Stabilisierung der gesellschaftlich-politischen Situation im Lande zu fördern.
 
2. Die wichtigste Bedingung für die Bewahrung der Stabilität in strategischer Hinsicht, für die Erlangung der -wirtschaftlichen Unabhängigkeit und die Gewährleistung eines wirtschaftlichen Wachstums und des Wohlstands der Bevölkerung der Republik ist die Verwirklichung von grundlegenden Strukturwandlungen in der Wirtschaft.
Strukturwandlungen sind der entscheidende Schlüssel für die Sicherstellung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit unserer Republik. Die Wirtschaftsstruktur, die wir als Erbe übernommen haben, war ausgehend von den Interessen der ehemaligen UdSSR geschaffen worden, sie entsprach den in der Sowjetunion vorliegenden Bedingungen der Arbeitsteilung, unter denen Usbekistan die Rolle eines Rohstoff-Anhängsels zugewiesen war.
Daher ist die wichtigste Aufgabe unserer Innenpolitik die entschlossene Überwindung der einseitigen Ausrichtung unserer Wirtschaft auf Rohstoffe und ihre Begrenztheit durch den engen Rahmen, der in früheren Jahren durch die sogenannte Spezialisierung innerhalb der Sowjetunion vorgegeben war.
Viele Jahrzehnte lang war die Wirtschaft der Republik ein Bestandteil eines einheitlichen volkswirtschaftlichen Komplexes, der vom Zentrum aus geleitet wurde. Viele von ihm getroffene Entscheidungen entsprachen bei weitem nicht den Interessen Usbekistans. Die Republik blieb ein Lieferant für billige Rohstoffe und strategische Mineralvorräte und ein umfangreicher Absatzmarkt für Fertigerzeugnisse. Die überwiegende Zahl der Betriebe produzierte nicht für die Bevölkerung des Marktes innerhalb der Republik, sondern für die Ausfuhr, und zwar für die Ausfuhr von Produkten, die meist nur die erste Verarbeitungsstufe durchlaufen hatten. Das gewaltige natürliche Potential der Republik wurde ausgebeutet, doch die Einnahmen verblieben weit außerhalb ihrer Grenzen.
In vielen Wirtschaftszweigen dominiert auch heute noch die Produktion mit einem unvollendeten technologischen Zyklus. Dieser bricht im Stadium der primären Verarbeitung der Rohstoffe und der Herstellung von Halbfabrikaten ab. Dies bringt gegenwärtig die Wirtschaft der Republik in eine verwundbare Position und stellt einen Faktor dar, der ihre stabile Entwicklung behindert.
Die Unabhängigkeit der Republik stellt völlig neue Anforderungen an die Struktur der Volkswirtschaft. Strukturwandlungen sind ein schwieriger, mühsamer und langwieriger Prozeß. Bei der Realisierung der Strukturpolitik müssen wir von den Anforderungen der Marktwirtschaft ausgehen und dabei berücksichtigen, daß der Markt auf der Grundlage des Prinzips der maximalen Effizienz und Vorteilhaftigkeit eine völlig neue Form der Arbeitsteilung hervorbringt.
Die Vervollkommnung der territorialen Struktur unserer Wirtschaft wird es ermöglichen, die gewaltigen, noch ungenutzten Ressourcen und wirtschaftlichen Möglichkeiten maximal und effizient zu nutzen, die entstandenen territorialen Disproportionen zu beseitigen und, was in der gegenwärtigen Etappe besonders wichtig ist, die Arbeitslosigkeit effektiv zu bekämpfen.
Die Strukturwandlungen in der Wirtschaft müssen vor allem auf die Lösung des Problems der weitergehenden Verarbeitung der landwirtschaftlichen Rohstoffe und mineralischen Ressourcen, auf die Erhöhung des Grades der Abgeschlossenheit des technologischen Zyklus gerichtet sein.
Dabei ist es außerordentlich wichtig, einen Durchbruch zu fortschrittlichen Technologien, zu einer modernen Struktur der Produktion, zur Herausbildung eines Systems von miteinander verflochtenen Zweigen der komplexen Verarbeitung der mineralischen und Rohstoffressourcen zu gewährleisten.
Eine nicht weniger wichtige Aufgabe besteht dabei darin, unsere Wirtschaft und vor allem unseren Verbrauchermarkt weniger verwundbar durch äußere destabilisierende Faktoren zu machen.
Entspricht es etwa den Interessen der nationalen Sicherheit, wenn wir, obwohl wir über günstige natürliche und klimatische Bedingungen verfügen, gezwungen waren, praktisch die gesamte Menge des von uns verbrauchten Zuckers, der Trockenmilch und der Kindernahrung sowie erhebliche Mengen an Getreide, Fleisch, Molkereierzeugnissen, Kartoffeln und Alkohol für die Nahrungsmittelindustrie einzuführen? Selbst elementare, im alltäglichen Leben benötigte Dinge, wie etwa Streichhölzer oder Salz, waren wir gezwungen zu importieren.
Deshalb ist die Versorgung der Republik mit notwendigen, lebenswichtigen Waren vor allem durch Organisation von deren Eigenproduktion eine der wesentlichsten Aufgaben der nationalen Sicherheit und Stabilität. Dies hat nicht nur eine rein ökonomische, sondern auch eine politische Bedeutung.
Eine Hauptaufgabe besteht für uns darin, zu gewährleisten, daß die Produktion von Erzeugnissen aufgenommen wird, nach denen nicht nur innerhalb der Republik eine Nachfrage besteht, sondern vor allem auf dem Weltmarkt.
Durch die Schaffung von Gemeinschaftsunternehmen eröffnen wir uns einerseits die Möglichkeit, über moderne Technologie und ein modernes Niveau der Organisation der Produktion zu verfügen. Andererseits benötigen wir selbst für sehr gute Erzeugnisse, um den Export sicherzustellen und einen Absatzmarkt zu finden, unter den Bedingungen einer starken Konkurrenz einen Partner in Gestalt einer soliden, renommierten ausländischen Firma.
Wenn man die grundlegenden Ergebnisse der wirtschaftlichen Reformen in den ersten Jahren der Unabhängigkeit kritisch einschätzt, kann man mit voller Berechtigung sagen, daß es uns gelungen ist, vieles aus dem aufgestellten Programm der Erneuerung und des Fortschritts zu verwirklichen.
Indem sich unsere Wirtschaft auf das geschaffene solide Fundament juristischer Normen und institutioneller Umwandlungen stützt, geht sie etappenweise zur Marktwirtschaft über, wird widerstandsfähig und stabil. Davon zeugen die Resultate der letzten Jahre und insbesondere des Jahres 1996.
 
Erstens wurde eine zuverlässige makroökonomische Stabilität erreicht, als wichtigstes Ergebnis der erfolgreichen Reformierung unserer gesamten WiLtschaft. Das Ergebnis der erfolgreichen Realisierung des vorgesehenen Programms war, daß ein Wachsen der grundlegenden ökonomischen Kennziffern erreicht wurde. Die Kennziffern des Bruttoinlandsprodukts, des Umfangs der industriellen Produktion, der Produktion von Konsumgütern, die stabile minimale Höhe des Defizits des Staatshaushalts, die Halbierung der Inflationsrate innerhalb eines Jahres - all dies kann als konkrete Bestätigung der gezogenen Schlußfolgerung dienen.
In der Republik wurde eine solide materielle, finanzielle und institutionelle Basis für ein nachfolgendes wirtschaftliches Wachstum, für eine Belebung der Investitionstätigkeit geschaffen.
 
Zweitens wird die Schaaffung, des eigenen nationalen Geldsystems vollendet Es wurden Maßnahmen verwirklicht, die auf die Konsolidierung der nationalen Währung gerichtet sind. Dies ermöglichte es, deren Rolle als einheitliches Zahlungsmittel zu verstärken. Es wurden die organisatorischen und rechtlichen Bedingungen für die Entwicklung eines Devisenmarktes außerhalb der Börse geschaffen.
Es wurden ausreichende und stabile Gold- und Devisenreserven angesammelt, die es gestatten, regelmäßig Auktionen an der usbekischen staatlichen Devisenbörse zu veranstalten.
 
Drittens hat sich im großen und ganzen eine marktwirtschaftliche Infrastruktur herausgebildet, es wurde ein neues Banken -, Finanz- und Steuersystem geschaffen, ein Netz von Fonds- sowie Waren- und Rohstoffbörsen, von Versicherungs-, Wirtschaftsprüfungs - und Leasinggesellschaften und anderen marktwirtschaftlichen Strukturen. Es wird aktiv an der Schaffung der Grundlagen für ein breites Funktionieren eines Wertpapiermarktes gearbeitet. Es wurde das größte Börsenzentrum in Mittelasien geschaffen, das mit moderner Computertechnik und einem modernen Telekommunikationssystem ausgerüstet ist. Das Wichtigste ist, daß die Marktstrukturen praktisch zu funktionieren begonnen haben.
 
Viertens hat sich der Umfang der Privatisierung verstärkt und erweitert. Im Ergebnis der marktwirtschaftlichen Umgestaltungen entfallen auf den nichtstaatlichen Sektor gegenwärtig 70 Prozent der Gesamtzahl der Beschäftigten in der Volkswirtschaft und des produzierten Nationaleinkommens, 53,5 Prozent der industriellen Produktion und 97,7 Prozent der landwirtschaftlichen Produktion.
Dabei wird die Privatisierung nicht um ihrer selbst willen durchgeführt, sondern um zu erreichen, daß das Eigentum seinen wirklichen Besitzer findet, daß es in die Hände derer gelangt, die in der Lage sind zu arbeiten, die die modernen Anforderungen an die Organisation der Leitungstätigkeit richtig begreifen, die Investoren gewinnen und die Herstellung von konkurrenzfähigen Erzeugnissen im Interesse der Menschen und unserer gesamten Gesellschaft gewährleisten können.
 
Fünftens werden die strategischen Aufgaben im Zusammenhang mit den Strukturveränderungen in der Wirtschaft praktisch umgesetz. Es wurden prinzipiell neue Industriezweige geschaffen: Automobilbau, Mikrobiologie, Zellulose- und Papierindustrie und andere. Eine dynamische Entwicklung erfuhren die Wirtschaftszweige, welche nicht nur das Gesicht unserer Wirtschaft verändern, sondern auch deren Unabhängigkeit von äußeren Faktoren gewährleisten und einen Zuwachs des Bruttinlandsprodukts sowie ein Steigen des Lebensstandards der Bevölkerung bewirken.
 
Sechstens ändert sich die Mentalität unserer Menichen, die Anpassung an die, veränderten Lebensbedingungen Diese Tendenzen werden vor allem durch die insgesamt fortschreitende Entwicklung Usbekistans auf dem Wege der Reformen und der Erneuerung sowie, was besonders wichtig ist, durch die bereits heute spürbaren Ergebnisse dieser Reformen und ihre Auswirkungen auf die gesamte Gestaltung der Wirtschaft und auf unsere Lebensweise bedingt.
Die Errungenschaften auf politischem, wirtschaftlichem und sozial-geistigem Gebiet haben sich positiv auf die gesellschaftliche Psychologie der Bürger ausgewirkt. Die in der ersten Zeit im Bewußtsein und Verhalten der Menschen vorhandene Unsicherheit und manchmal sogar Verwirrtheit infolge der auf sie einstürmenden Veränderungen ist verschwunden.
Heute passen sich breite Schichten der Bevölkerung allmählich an die wirtschaftlichen Gegebenheiten an und beginnen selbst, aktiv an den Prozessen der Reformierung aller Seiten des Lebens unserer Gesellschaft tellzunehmen. Diese Veränderungen in den Herangehensweisen und in der Motivation des sozialen Verhaltens der Bürger Usbekistans gestatten die Schlußfolgerung, daß ein Umschwung stattgefunden hat, in dem Sinne, daß das Land charakteristische, unumkehrbare, positive Züge des Neuen erhalten hat, daß solide Grundlagen für eine beständige und stabile Entwicklung der Republik, für die Festigung ihrer Sicherheit und Stabilität gelegt worden sind.