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Italienische Delegation zu Besuch in Usbekistan

18.06.2010

Die Mitglieder der in Usbekistan eingetroffenen italienischen Delegation unter der Leitung von Nicola Bono, dem Vorsitzenden des Bündnisses der 13 Provinzen, dem Leiter der Administration der Provinz Syrakus (italienisch Provincia di Siracusa) haben am Freitag in einigen Ministerien und Ämtern unserer Republik Gespräche geführt.

Auf dem Treffen mit dem Vorsitzenden der Industrie- und Handelskammer Usbekistans Alisher Shaihov wurde die Entwicklung der usbekisch-italienischen Beziehungen in den handelswirtschaftlichen und humanitären Bereichen positiv bezeichnet.

Das in Usbekistan vorhandene günstige Investitionsklima, die notwendigen Voraussetzungen und Präferenzen für ausländische Investoren verstärken das Interesse der italienischen Unternehmer an Zusammenarbeit mit Usbekistan, hieß es während der Gespräche.

Die beiden Staaten verfügen über große Möglichkeiten für die Entwicklung der handelswirtschaftlichen Beziehungen. Im wirtschaftlichen Bereich praktizieren die beiden Seiten eine Meistbegünstigungsklausel. In Usbekistan gibt es eine Reihe von Unternehmen mit Beteiligung italienischer Investoren, wie zum Beispiel “Agrixim”, “Sekko-Alessandre”, “Roison-Candy” usw.

Kontinuierlich entwickelt sich die bilaterale Zusammenarbeit auch im sozialen Bereich. Als ein gutes Beispiel dafür sind die Woche der italienischen Technologien und das internationale Festival der Opernkunst zum 150. Jahrestag des bekannten italienischen Komponisten Giacomo Puccini in Taschkent zu erwähnen. In Rom, Mailand und in andern Städten Italiens fanden die Präsentationen des wirtschaftlichen und touristischen Potentials Usbekistans statt.

Gute Partnerschaftsbeziehungen werden auch zwischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen beider Länder gepflegt. Die Spezialisten Usbekistans und Italiens führen gemeinsame Forschungen auf dem Gebiet der Sonnenphysik, der Archäologie und in vielen anderen Bereichen durch.

„Usbekistan und Italien haben großen Möglichkeiten für weitere Entwicklung der Beziehungen in diversen Branchen. Vor kurzem fanden in der Stadt Syrakus die Tage Usbekistans statt. Das war für Italiener ein guter Anlass, um sich mit dem wirtschaftlichen und touristischen Potential Ihres Landes, mit Bräuchen und Traditionen des usbekischen Volkes hautnah vertraut zu machen. Wir plädieren dementsprechend für weitere Entwicklung der Partnerschaftsbeziehungen zwischen unseren beiden Ländern in allen Bereichen, darunter Wirtschaft, Kultur, Tourismus etc.“, sagte Nicola Bono.

Es fand ein Meinungsaustausch über den aktuellen Zustand und die Perspektiven der handelswirtschaftlichen und investitionellen Beziehungen zwischen Usbekistan und Italien, die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Klein- und Privatunternehmens, in Kultur- und Reisebranche statt.

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