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Usbekistan und Frankreich aktivieren wirtschaftliche Zusammenarbeit

02.07.2010

Am Donnerstag (01.07.2010) fand in Taschkent die turnusmäßige Sitzung der Usbekisch-Französischen Interregierungskommission für handelswirtschaftliche Zusammenarbeit statt.

An dieser Sitzung nahmen die Vertreter von Ministerien und Ämtern, Firmen und Gesellschaften der beiden Länder, die auf verschiedenen wirtschaftlichen Gebieten aktiv tätig sind, teil.

Der Stellvertretende Premierminister der Republik Usbekistan, Minister für Aussenwirtschaftsbeziehungen, Investitionen und Handel, Mitvorsitzender der Interregierungskommission, Elyor Ganiev, hat die handelswirtschaftliche Kooperation zwischen beiden Ländern positiv bezeichnet.

Die zwischen den beiden Ländern unterzeichneten Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und Verhinderung der Hinterziehung von Abgaben, zur Förderung und zum gegenseitigen Schutz von Investitionen, über die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, Kultur, Lufttransport sowie der Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit dienen als wichtigste Rechtsgrundlagen für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen.

Im Bereich Handel ist zwischen beiden Ländern eine Meistbegünstigungsklausel eingeführt. 2009 betrug der gegenseitige Warenumsatz 189,6 Millionen US-Dollar. Unter Beteiligung französischer Investoren wurden in Usbekistan 15 Gemeinschaftsunternehmen gegründet. 15 Unternehmen Frankreichs haben ihre Vertretungen in Usbekistan.

„Frankreich legt großen Wert auf die Entwicklung der Zusammenarbeit mit Usbekistan. Die französischen Geschäftskreise arbeiten mit usbekischen Partnern erfolgreich zusammen. Usbekistan verfügt über ein großes Potential in vielen Bereichen, zum Beispiel im Bereich Tourismus, Bergindustrie usw. Wir sind daran interessiert, die langfristige Zusammenarbeit mit Usbekistan weiter auszubauen, sagte Frau Anne-Marie Idrac, die Staatssekretärin für Außenhandel der Französischen Republik, die Mitvorsitzende der Interregierungskommission.

An diesem Tag fand auch das Businessforum der Geschäftskreise der beiden Länder statt. Während des Businessforums wurden die französischen Gäste über die in Usbekistan durchgeführten Privatisierungsprozesse, wirtschaftliche Reformen und Umgestaltungen ausführlich informiert.

Es ging unter anderem um die weitere Steigerung des gegenseitigen Warenumsatzes, die Vergrößerung der Zahl der Gemeinschaftsunternehmen sowie um viele andere handelswirtschaftliche Fragen von gegenseitigem Interesse.

Zum Abschluss des Businessforums wurde eine Kooperationsbörse unter Beteiligung der Vertreter einer Reihe von Gesellschaften und Unternehmen Usbekistans und Geschäftskreisen Frankreichs durchgeführt.

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