„Ansichten einer Stadt – 2200 Jahre Taschkent“
Eine Hauptrichtung der Tätigkeit der diplomatischen Vertretung Usbekistans in Berlin besteht darin, der deutschen Öffentlichkeit die reiche und altertümliche Kultur, die Bräuche und Traditionen des usbekischen Volkes wie auch die Schönheit der einmaligen historischen Städte unseres Landes nahe zu bringen.
Vor kurzem wurde im Grassimuseum für Völkerkunde zu Leipzig - als altehrwürdige Stadt Deutschlands und zugleich bedeutendes Kulturzentrum des Landes - die Fotoausstellung zum Thema „Ansichten einer Stadt – 2200 Jahre Taschkent“ eröffnet.
Sie wurde auf Initiative der Botschaft der Republik Usbekistan in Berlin gemeinsam mit dem Taschkenter Haus für Fotografie und dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen veranstaltet.
Bei der festlichen Eröffnung der Fotoausstellung waren Persönlichkeiten aus dem Staatsdienst Sachsens, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit und Medien anwesend.
Der Direktor des Grassimuseums für Völkerkunde, Dr. Claus Deimel, brachte bei Ausstellungseröffnung die Rede darauf, dass die antiken Städte und die Kultur des usbekischen Volkes, seine weltweit bekannten Geschichts- und Baudenkmäler heutzutage anziehend für einen Besuch Usbekistans durch Touristen aus aller Welt sind. Er betonte ebenfalls, dass die heutige Ausstellung, die eine Bekanntschaft mit der 2200-jährigen Geschichte Taschkents ermöglicht, ein herausragendes und unvergessliches Ereignis im Kulturleben der Stadt Leipzig werden soll.
C. Deimel informierte darüber, dass im Museum seit März 2007 eine usbekische Dauerausstellung mit Exponaten läuft, die über die einzigartige Kultur, die Traditionen und die Geschichte des usbekischen Volkes erzählen.
Der Botschafter unseres Landes in Deutschland, Bakhtiyar. Gulyamov, stellte in seiner Ansprache an die Teilnehmer der feierlichen Eröffnung der Ausstellung fest, dass mit Beginn der Unabhängigkeit Usbekistans der Wiederherstellung und Erhaltung der nationalen Werte, der Baudenkmäler, der Kultstätten sowie dem würdigen Begehen von Jubiläen historischer Stätten und bedeutender Vorfahren des usbekischen Volkes, die zur Entwicklung der Weltzivilisation beigetragen haben, in Usbekistan wie auch weltweit große Beachtung geschenkt wird. Das Gesagte wird bestätigt durch die Feierlichkeiten anlässlich der Jubiläen der Städte Samarkand, Buchara, Chiwa, Termiz, Sharisabz, Karshi und Margilan.
„Als logische Fortsetzung dieses edelmütigen Wirkens ist nunmehr die Stadt Taschkent mit ihrer Lage im Zentrum Zentralasiens und ihrer großen Bedeutung bei der Herausbildung des nationalen Staatswesens sowie des gesellschaftspolitischen Lebens unseres Landes am Vorabend des Begehens ihres 2200-jährigen Jubiläums angekommen“, sagte der Chef der diplomatischen Vertretung Usbekistans in Deutschland.
Es ist festzustellen, dass in den Sälen des Leipziger Museums mehr als 40 Fotografien ausgestellt sind, in denen sich die reiche Geschichte und das heutige Leben unserer Hauptstadt widerspiegeln. Sie erzählen ausführlich über die von Taschkent tapfer bestandenen verschiedenen Bewährungsproben der Zeit, über vergangenes und heutiges Leben des Volkes mit seinem über alle Zeiten ausgeprägten Streben nach kreativem Schaffen..
Die Veranstaltung erhielt ein besonderes Kolorit durch usbekische klassische Musik, gespielt von unserem Landsmann, dem Musiker Ari Babachonov, auf dem nationalen Zupfinstrument – Rubab aus Kaschgar.
„Ich freue mich sehr über die Organisierung der Fotoausstellung anlässlich des Jubiläums 2200 Jahre Taschkent in Leipzig, durch die wir die Geschichte und Kultur des usbekischen Volkes noch näher kennen lernen konnten“, sagte der Leiter der Abteilung Kunst des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen, Thomas Früh, während eines Gesprächs mit dem Korrespondenten der Informationsagentur „Jahon“.
Des Weiteren ist es bemerkenswert, dass wir heute auch lebendige usbekische Musik hören konnten. Ich bin überzeugt, dass diese Fotoausstellung aus Anlass des Jubiläum Taschkents zur Vertiefung und Erweiterung der Beziehungen zwischen unseren Ländern beitragen wird. Zweifellos fördert die Durchführung derartiger Veranstaltungen den Kenntnisstand der deutschen Bevölkerung im Hinblick auf Usbekistan, darunter über seine einmaligen und historischen Städte.
Diese Fotoausstellung in Leipzig hat bis Februar 2009 geöffnet.
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